Gesundheitsinfrastruktur

Gesundheitsinfrastruktur

 ©BMZ/GTZ/VCPFC

In der BDI-Arbeitsgruppe „Gesundheitsinfrastruktur in Entwicklungs- und Schwellenländern“ engagieren sich Unternehmen für die Entwicklung und den Aufbau von Krankenhäusern in weniger entwickelten Regionen der Erde.

Weltweit steigt der Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen und somit auch an Gesundheitsversorgungseinrichtungen. Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern besteht ein großer Investitionsrückstand in diesem Bereich. Um die unter dem Dach der Vereinten Nationen vereinbarten Millennium-Entwicklungsziele zu erreichen, müssen vorhandene Versorgungseinrichtungen modernisiert und neue aufgebaut werden.

Die im Herbst 2008 gegründete BDI-AG „Gesundheitsinfrastruktur in Entwicklungs- und Schwellenländern“ wird über die KfW-Entwicklungsbank und durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Ihr Ziel ist es, Krankenhäuser unter den schwierigen Bedingungen in Entwicklungs- und Schwellenländern wirtschaftlich nachhaltig zu betreiben und gleichzeitig den Zugang zu qualitätsgesicherten Gesundheitsversorgung für die breite Bevölkerung zu verbessern. Das zugrundeliegende Konzept soll in mindestens einem Pilotkrankenhaus erprobt werden.

Parallel wird eine Anlaufstelle für ausländische Anfragen nach deutschen Gesundheitsinfrastrukturlösungen geschaffen. Hiermit will die AG helfen, die Lücke zwischen der internationalen Nachfrage nach deutschem Know-how im Bereich Krankenhaussystem und dem Angebot deutscher Leistungsanbieter zu schließen.  

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