Bundespräsident Köhler lobt Infrastrukturinitiative
Bundespräsident Horst Köhler
Der Bundespräsident sagte: Unternehmerische Initiativen in Entwicklungs- und Schwellenländern müssen stärker unterstützt werden.
„Die Äußerungen des Bundespräsidenten bestätigen uns: Eine intelligente Verknüpfung zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaftsförderung hilft doppelt – beim Aufbau von nachhaltigen Strukturen, Arbeitsplätzen und Wohlstand in unterentwickelten Regionen sowie als zusätzlicher Konjunkturimpuls für die Krisenbewältigung.“ Dies erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf anlässlich der Rede des Bundespräsidenten Horst Köhler zum 75-jährigen Bestehen des Afrika-Vereins der Deutschen Wirtschaft am Mittwochabend in Berlin.
Im Rahmen des Festaktes hatte der Bundespräsident die BDI-Initiative „Gesundheitsinfrastruktur in Entwicklungs- und Schwellenländern“ als gutes Beispiel für die Kooperation von Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit begrüßt. Ziel der Initiative ist es, Möglichkeiten zum Aufbau und zum nachhaltigen Betrieb leistungsfähiger Krankenhäuser in weniger entwickelten Regionen der Erde zu erkunden. In ihr engagieren sich deutsche Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und über die KfW-Entwicklungsbank auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). „Unternehmerische Initiativen in Entwicklungs- und Schwellenländern müssen stärker unterstützt werden“, sagte Schnappauf. „Über eine gezielte Ausweitung von Public Private Partnerships (PPP) in der Entwicklungszusammenarbeit will die deutsche Wirtschaft über den Gesundheitsbereich hinaus sinnvolle Kooperationen erschließen – zum Beispiel in der Infrastruktur, im Klima- und Umweltschutz sowie in der Wasserwirtschaft.“

