Asien-Pazifik-Ausschuss

Asien-Pazifik-Ausschuss

Peter Löscher übernimmt APA-Vorsitz

Peter Löscher Peter Löscher ©Siemens AG
01.07.2010

Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens, übernimmt am 2. Juli 2010 den Vorsitz im Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.

Er folgt damit Dr. Jürgen Hambrecht, dem Vorsitzenden des Vorstands der BASF SE, nach. Hambrecht führte den APA seit Juli 2006 und hat die Position des APA als Sprachrohr der deutschen Wirtschaft im Dialog mit Regierungen in Asien und im Zusammenspiel mit der Bundesregierung ausgebaut und gefestigt.

„Mit Asien verbindet uns eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Der anhaltende wirtschaftliche Aufstieg Asiens bedeutet eine große Chance, nicht nur für deutsche Firmen, die in der Region engagiert sind, sondern auch für den Standort Deutschland“, so Hambrecht. Entscheidend dafür sei es, bei Innovationen auch in Zukunft führend zu sein und Bildung, Wissenschaft und Forschung in Deutschland oberste Priorität einzuräumen.

„Über Peter Löschers Zusage, den APA-Vorsitz zu übernehmen, habe ich mich sehr gefreut. Mit ihm übernimmt ein ausgewiesener Asien-Kenner eines global gut aufgestellten Unternehmens das Ruder im APA“, betont Hambrecht. Der neue APA-Vorsitzende Löscher kündigt an, auf Kontinuität zu setzen: „Die bisherigen Schwerpunkte der APA-Arbeit sind nach wie vor hoch aktuell. Partnerschaft, Innovation und Nachhaltigkeit werden zentrale Orientierungspunkte unserer Tätigkeit bleiben.“

Der intensive Dialog mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft in Asien soll fortgeführt werden. So wird unter anderem der Austausch in wichtigen Zukunftsfragen im Mittelpunkt der nächsten Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft stehen, die in zweieinhalb Jahren in Indien stattfinden wird.

Asien ist eine Schlüsselregion für die deutsche Wirtschaft. Zwischen 2006 und 2009 sind die deutschen Exporte nach Asien um knapp sechs Prozent gestiegen, während die deutsche Wirtschaft rezessionsbedingt einen Einbruch um zehn Prozent in den Gesamtexporten verkraften musste. Am meisten profitieren deutsche Firmen von der Dynamik in China: Die Exporte nach China stiegen in dieser Zeit um ein Drittel auf 36,5 Milliarden Euro. Der Anteil deutscher Exporte nach Asien im Verhältnis zu den deutschen Gesamtexporten ist mit rund elf Prozent nach wie vor ausbaufähig.

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