Normung
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Die Normung stellt ein klassisches industriepolitisches Feld dar, das für das tägliche Leben und die Funktions- fähigkeit unserer Wirtschaft von großer Bedeutung ist.
In seinem Expertengremium, dem Strategiekreis Normung, bildet der BDI die Stimmung der deutschen Industrie zu normungspolitischen Fragen ab. Da die Mitglieder des Strategiekreises aus Vertretern von global Playern wie Siemens, Thyssen Krupp oder Daimler bestehen, greifen diese Fragen Themen von deutscher über europäische bis zu internationaler Normungspolitik auf. Dennoch versteht sich der Strategiekreis nicht als Interessenvertretung von Großunterneh- men, sondern die Mitglieder formulieren ihre Positionen immer auch mit besonde- rem Augenmerk auf die Bedürfnisse von KMU. In seinem Positionspapier "Normung zukunftsfähig gestalten" vom März 2008 definiert der BDI fünf Ziele bzw. Anforderun- gen an die Normung. Dabei kommentiert der BDI nicht jedes einzelne Normungs- projekt, er erkennt aber Tendenzen und fokussiert auf Einzelprojekte, wenn diese einen wichtigen Trend erkennen lassen. So hat er sich unlängst mit einem Strate- giepapier zur Normung von Managementsystemstandards geäußert und befasst sich derzeit intensiv mit dem Normentwurf ISO 26000, einer Sozialnorm zur gesell- schaftlichen Verantwortung von Organisationen (SR). Im europäischen Kontext beteiligt sich der BDI an der Diskussion um ESS, das europäische Normungs- system. Hierzu hat er sich mit einem Argumenter gezielt an einflußreiche Persön- lichkeiten gewendet, aber auch die 14 Fragen der öffentlichen Konsultation der EU-Kommission beantwortet.Der BDI äußert sich kritisch zu den bisher kommunizierten Plänen der EU-Kommission zur Reform des Europäischen Normungssystems (ESS)
BDI-Mittelstandskonferenz am 8. April 2008 - Rede und Broschüre
- Normung zukunftsfähig gestalten, März 2008

