Ordnungspolitik / Daseinsvorsorge

Ordnungspolitik / Daseinsvorsorge

Daseinsvorsorge umfasst die Tätigkeiten der öffentlichen Hand, die auch durch private Unternehmen erbracht werden können. Der BDI begreift die Öffnung der Aufgaben der Daseinsvorsorge für die Privatwirtschaft als eine wichtige Aufgabe bei ihrer Kommentierung der Wettbewerbspolitik. Unter dem Begriff „Daseinsvorsorge“ setzt sich der BDI mit der Frage auseinander, welche Dienstleistungen des allgemeinen öffentlichen Interesses zukünftig privatwirtschaftlich ausgestaltet werden können. Die Liberalisierung ursprünglich durch staatliche Stellen erbrachter Dienstleistungen hat Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts begonnen. Die Liberalisierung ist unterschiedlich weit fortgeschritten. Größte Erfolge konnten bisher sicherlich im Telekommunikationssektor verzeichnet werden. Hier hat der eröffnete Wettbewerb Innovationen und technischen Fortschritt beschleunigt.

Themen

Daseinsvorsorge

Nov. 2007 - 4. Auflage der BDI-Broschüre "Daseinsvorsorge: Nutznießer Staat?" Die zuletzt 2003 in dritter Auflage erschienene BDI-Broschüre „Deckmantel Daseinsvorsorge“ ist neu aufgelegt und erweitert worden mehr

EU-Ebene

Die EU-Kommission setzt sich seit Jahren intensiv mit der Frage der Daseinsvorsorge auseinander. mehr

Nationale Ebene

Auch auf nationaler Ebene stellt die Daseinsvorsorge vor Herausforderungen. Die Wirtschaft hat in den letzten Jahren engagiert für eine so genannte Subsidiaritätsklausel in den Gemeindeordnungen gekämpft. mehr

Fairer Wettbewerb

„Was kann, was muss?“ - Wirtschaftliche Betätigung der öffentlichen Hand, Outsourcing und Wettbewerb - mehr

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