Binnenschifffahrt
Die Wasserstraße leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Transportaufkommens. Gerade bei Massengütern ist für die Industrie ein effizienter Transport ohne das Binnenschiff nicht mehr denkbar.
Die Wasserstraße hat ein erhebliches Wachstumspotenzial für deutsche und europäische Güterverkehre. Die weitere Verbesserung des Binnenwasserstraßennetzes gehört deshalb zu den zentralen Forderungen der BDI-Verkehrspolitik. Das DSVK unterstützt aus diesem Grund die gemeinsame Erkärung von sieben Verbänden zur Elbe-Schifffahrtspolitik in der 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages.
Die Binnenschifffahrt kann einen wichtigen Beitrag zur Entlastung von Straße und Schiene leisten, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Schleusen müssen modernisiert, aus- und teilweise neu gebaut (bspw. Schiffshebewerk Scharnebeck, Moselschleusen). Außerdem müssen verlässliche Fahrrinnentiefen auf den großen Wasserstraßen Elbe, Weser, Donau hergestellt sowie Brücken im Hinterlandverkehr der Seehäfen für einen mehrlagigen Containerverkehr angehoben werden (bspw. entlang der Mittelweser). Die Projektliste der im Entwurf des Nationalen Hafenkonzeptes der Bundesregierung genannten Ausbaumaßnahmen im Bereich der Binnenschifffahrt muss insoweit ergänzt werden.
- Gemeinsame Erklärung zur Elbe-Schifffahrtspolitik, 16.10.2009
- Nationales Hafenkonzept, 30. April 2009
