„Investitionsrahmen für Breitbandausbau attraktiver gestalten“
Michael Fuchs (MdB), Philipp Rösler (Bundesminister für Wirtschaft und Technologie), BDI-Präsident Hans-Peter Keitel
©BDI (Kruppa)
„Zehn Prozent zusätzliche Breitbandnutzung führen zu einem Prozent mehr Wirtschaftswachstum.“
„Der digitale Wandel benötigt ein hochleistungsfähiges Internet. Zehn Prozent zusätzliche Breitbandnutzung führen zu einem Prozent mehr Wirtschaftswachstum pro Jahr. Die Politik muss daher Wege finden, um Investitionen in den Breitbandausbau attraktiver zu gestalten.“ Das sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel unter Verweis auf eine neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf der BDI-Konferenz „Industrieland Deutschland 3.0“ am Donnerstag in Berlin.
„Bereits heute sind 40 Prozent der Produktivitätssteigerung in Deutschland auf digitale Technologien zurückzuführen“, unterstrich Keitel. Die Digitalisierung ermögliche grundlegend neue Lösungen für die Industrie. „Das Internet der Energie ebnet den Weg zu einer intelligenten Energieversorgung, die Mobilität von morgen wird durch intelligente Verkehrssysteme sicherer und effizienter. Vielfach beruhen neue Geschäftsmodelle auch auf der intelligenten Verknüpfung von Daten“, betonte Keitel. „Die Akzeptanz für digitale Innovationen in der Bevölkerung muss wachsen. Deshalb müssen wir den gesellschaftlichen Nutzen stärker diskutieren. Wenn Chancen stets durch ein Milchglas, Risiken aber durch ein Brennglas betrachtet werden, laufen wir Gefahr, dass neue Geschäftsfelder für die Industrie im Ausland erschlossen werden.“
Die Studie des ZEW finden Sie hier.
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- Pressemitteilung, 17.11.2011
