Verkehrspolitik
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Eine moderne Mobilität erfordert ein gut ausgebautes Infrastrukturnetz und ein intelligentes Verkehrsmanagement.
Für einen zentralen Verkehrsknotenpunkt wie Deutschland spielen ein gut ausgebautes Straßen- und Schienennetz, eine intelligente Steuerung des Verkehrs sowie eine optimale Vernetzung aller Verkehrsträger eine entscheidende Rolle. Die EU überarbeitet aktuell die Leitlinien für ein transeuropäisches Verkehrsnetz (TEN-T), um prioritäre Infrastrukturvorhaben zu beschleunigen und den Grundstein für ein reibungsloses Funktionieren des europäischen Binnenmarktes zu legen. Der BDI setzt sich für die Einrichtung leistungsfähiger Verkehrskorridore ein und legt hier ein besonderes Augenmerk auf den Güterverkehr.
Neben dem Infrastrukturausbau ist für den Transport- und Logistiksektor ein effizientes Verkehrsmanagement unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien von hoher strategischer Bedeutung. Der BDI macht sich für eine beschleunigte Realisierung intelligenter Verkehrssysteme (ITS) und die Interoperabilität von ITS-Anwendungen innerhalb der EU stark. Darüber ist die Schaffung eines einheitlichen europäischen Luftraums unverzichtbar, um die Effizienz und Sicherheit des Flugverkehrs zu erhöhen und gleichzeitig dessen Umweltbilanz zu verbessern.
Eine ausgewogene Balance zwischen Mobilität und Umweltschutz ist die zentrale Herausforderung für Wirtschaft und Politik. Weitreichende Klima- und Umweltvorgaben für den Transportsektor haben ihren Ursprung in Brüssel, so die Festlegung von CO2-Grenzwerten für Pkws, die Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel oder die EU-Strategie zur „Ökologisierung des Verkehrs“. Die deutsche Industrie bekennt sich zum Ziel einer umweltschonenden Mobilität und konnte bereits bemerkenswerte Erfolge erzielen. Neue Instrumente müssen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Kosteneffizienz einen tatsächlichen Mehrwert bieten, um unnötige Belastungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrssektors zu vermeiden.
