Energie- und Klimakonzept

BDI-Veranstaltung zum Energiekonzept

Wirtschaftsminister Brüderle fordert realistisches Energiekonzept

Rainer Brüderle Rainer Brüderle © BDI/ Axel Nickolaus
06.07.2010

In- und ausländische Energieexperten aus Politik, Wissenschaft, und Wirtschaft diskutierten über die Anforderungen an ein Energiekonzept.

Auf der BDI-Veranstaltung zum geplanten Energiekonzept der Bundesregierung forderte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ein realistisches Energiekonzept. Es könne nicht Aufgabe des Konzepts sein, eine heile Energiewelt zu zeichnen und sich Träumereien hinzugeben. Brüderle berichtete, dass sein Ministerium eine neue Gesprächsplattform zu Netzen eingerichtet habe. Hier könnten sich die wichtigsten Interessenträger austauschen und Lösungen vorantreiben. Auf diese Weise soll der bislang zu langsame Netzausbau vorangebracht werden.

Der Vorsitzende des BDI-Auschusses Energie- und Klimapolitik, Dr. Christopher Grünewald, unterstrich seinerseits die Bedeutung einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung für die Industrie. Hierfür brauche es ein konsistentes Gesamtkonzept. Ziel müsse eine international wettbewerbsfähige Energieversorgung, ein breiter, technologieoffener Energiemix sowie ein hohes Maß an Planungssicherheit sein.

Die BDI-Veranstaltung zum Energiekonzept im Mendelssohn-Saal stieß auf große Resonanz. Der Mendelssohn-Saal des Hauses der Deutschen Wirtschaft war mit gut 300 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. Einleitend zeichnete Prof. Dr. Bettzüge, Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln, ein globales Bild der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der Eröffnungsvortrag von Minister Brüderle und die Ausführungen des Ausschussvorsitzenden Grünewald konkretisierten dann Themen und Anforderungen zu dem künftigen Energiekonzept der Bundesregierung. Es folgten Vorträge zu den Erfahrungen in Großbritannien (Prof. Helm) und in der Schweiz (Dr. Kaiser) sowie eine internationale Übersicht (Dr. Otto, PWC). Schließlich diskutierte ein hochrangig besetztes Podium mit Thomas Bareiß (MdB), Dr. Christopher Grünewald (BDI), Stephan Kohler (Dena), Dr. Urban Rid (BMU) und Dr. Rolf Martin Schmitz (RWE) über konkretere Anforderungen an ein Energiekonzept für das Industrieland Deutschland.

Auf der Veranstaltung stellte der BDI seine neue Broschüre „Faktencheck Energie und Klima“ der Öffentlichkeit vor. Außerdem verwies er auf seine Positionspapiere zum Energiekonzept („Eckpunkte“ und Langfassung).

  

Programm

Pressemitteilung

Faktencheck

Eckpunktepapier des BDI zum geplanten Energiekonzept der Bundesregierung

Rede Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Vortrag Professor Dieter Helm, Universitiy of Oxford

Vortrag Dr. Tony Kaiser, Geschäftsführer Energie-Trialog

Vortrag Dr. Sven-Joachim Otto, Partner PricewaterhouseCoopers AG (PWC)

 





Bitte Felder mit * ausfüllen!

Ihre Mail wurde erfolgreich versendet.

Herzlichen Dank, dass Sie diese Seite weitergeleitet haben

Bitte Felder mit * ausfüllen!

Dialogcenter