Europäische Forschungsförderung

Europäische Forschungspolitik

EU-Forschungskommissarin Geoghegan-Quinn sucht Austausch mit BDI

Dieter Schweer, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, begrüßt EU-Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn Dieter Schweer, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, begrüßt EU-Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn ©Wolfgang Brückner
21.10.2011

EU-Kommissarin Geoghegan-Quinn sucht Anregungen der deutschen Industrie für die europäische Forschungspolitik.

In einem Gespräch mit Dieter Schweer, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, und hochrangigen Unternehmensvertretern erläuterte die Kommissarin den Fahrplan für das von 2014 bis 2020 laufende 8. EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“.

Die Kommissarin versicherte, dass die EU auch zukünftig nur exzellente Forschungsprojekte fördern werde. Die Industrievertreter sprachen sich insbesondere für eine Vereinfachung der Antragsverfahren und die strategische Einbeziehung der Regionalfonds aus.

Zu den weiteren Themen gehörten zukünftige Formen der Mobilität, wobei die Vermarktung europäischer Forschungsergebnisse von der schnellen Einführung darauf basierender globaler Standards abhänge. Mit Blick auf die Gesundheitsforschung wies der BDI darauf hin, dass viele nationale Gesundheitssysteme zusehends weniger bereit sind, innovative Produkte angemessen zu bezahlen. Das gefährde den Forschungsstandort Europa.

Die Überlegungen zur Sicherung der Wertschöpfung in Europa soll das EU-Joint Research Center gemeinsam mit dem BDI vertiefen. Die Kommissarin wird den Austausch mit dem BDI/BDA-Ausschuss für Forschungs-, Innovations- und Technologiepolitik im März 2012 fortsetzen.




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