Innovationspreis für Klima und Umwelt
Dr. Röttgen, Dr. Schnappauf und die Preisträger des IKU 2009
© Kruppa
16.02.2010
Preisträger des Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) 2009
Dr. Röttgen, Dr. Schnappauf und die Preisträger des IKU 2009
© Kruppa
Eine zehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Professor Klaus Töpfer wählte die sechs Preisträger aus.
Die wissenschaftliche Bewertung erfolgte durch das Karlsruher Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI.
Die Preisträger im Einzelnen:
- In der Kategorie „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“ siegte die Zenergy Power GmbH, die durch eine induktive Blockerwärmung auf Basis von Supraleittechnologie den Energieverbrauch bei der Metallerwärmung halbiert.
- Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH erreicht mit einem Zeolith nutzenden Trocknungssystem höchste Energieeffizienz von Geschirrspülern, was ihr die Auszeichnung in der Kategorie „Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“ einbrachte.
- Im Bereich „Umweltfreundliche Technologien“ gab es gleich zwei Preisträger: Die Dr.-Ing. Werner Neu Verfahrenstechnik GmbH erfand ein energiesparendes und wirtschaftliches Polymerverarbeitungsverfahren zur Herstellung von Kunststoffteilen; Prof. Dr.-Ing. Peer Haller von der Technischen Universität Dresden entwickelte ein Fertigungsverfahren für faser- und textilbewehrte Formholzprofile.
- Die Kategorie „Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen“ entschied die Siemens AG mit der derzeit größten und effizientesten Gasturbine der Welt für sich.
- Der Preis für „Klima- und Umweltschutztechnologietransfer in Entwicklungs- und Schwellenländer und Staaten Osteuropas“ ging an die Powitec Intelligent Technologies GmbH, die durch selbstlernende Software in Kombination mit optischen und akustischen Sensoren eine Optimierung von Großkraftwerken ermöglicht.
