Internationale Klimapolitik

KLIMASCHUTZ

BDI und englischer Industrieverband CBI: Neuer Schwung für die internationalen Klimaverhandlungen

Fotograf: Sharply_done  Fotograf: Sharply_done © BDI/Fotolia
30.04.2010

BDI und CBI erläutern ihre gemeinsamen Prioritäten für den internationalen Klimaschutz.

Im Nachgang zu einem Treffen der beiden Hauptgeschäftsführer von BDI und CBI im Februar haben die beiden Industrieverbände in einem gemeinsamen Papier ihre Vorstellungen zu den künftigen internationalen Klimaverhandlungen dargelegt. BDI und CBI erläutern ihre gemeinsamen Prioritäten im Hinblick auf die internationale Zusammenarbeit beim Klimaschutz für das Jahr 2010 und darüber hinaus. Das insgesamt enttäuschende Ergebnis von Kopenhagen wird die internationalen Verhandlungen in diesem Jahr sicher auf eine harte Probe stellen. Die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen tun ein Übriges. Klimaschutz bleibt jedoch eine vordringliche globale Aufgabe, das Problem des Klimawandels erfordert globale Lösungen. Die Wirtschaft sieht im globalen Klimaschutz gute Wachstums­chancen. Innovationen sind unsere Stärke. Nach Kopenhagen kommt es umso mehr darauf an, Innovationen zu fördern und möglichst viele Wege zu nutzen, um moderne klimafreundliche Technologien weltweit zum Einsatz zu bringen. Nach Ansicht der beiden Industrieverbände gilt es auch, einen globalen Kohlenstoffmarkt zu etablieren. Dieser ist die Voraussetzung dafür, dass Investitio­nen in innovative Technologien, Anlagen und Produkte dort stattfinden, wo sie den größtmöglichen Klimanutzen erzielen. 




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