Mit Investitionen und Innovationen auf dem Weg in eine Low Carbon Economy
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Nach dem Abschluss der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen wird der «Copenhagen Accord» dieses Jahr, zusammen mit den in den Arbeitsgruppen unter dem Klimarahmenabkommen und dem Kyoto-Protokoll erarbeiteten Detaildokumenten, Gegenstand weiterer Beratungen sein. Mit Blick auf die UN-Klimaschutzverhandlungen in diesem Jahr hat der BDI daher ein Positionspapier mit dem Titel «Klimaschutz nach Kopenhagen – mit Investitionen und Innovationen auf dem Weg in eine Low Carbon Economy» erarbeitet, das die für den BDI wichtigen Grundsätze und Forderungen im Bereich der deutschen, europäischen und internationalen Klimapolitik erläutert.
Die wesentlichen Punkte des BDI-Positionspapiers «Klimaschutz nach Kopenhagen - mit Investitionen und Innovationen auf dem Weg in eine Low Carbon Economy» lauten in Kürze:
- Die Industrie setzt sich weiterhin für ein umfassendes, rechtlich verbindliches Abkommen ein.
- Die internationalen Klimaverhandlungen müssen zu einer gerechten Verteilung der Klimaschutzlasten führen.
- Die deutsche Industrie lehnt eine unkonditionierte Erhöhung des EU-Ziels von - 20 % auf - 30 % und das unkonditionierte nationale Ziel von - 40 % ab.
- Es müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um Innovationen und Investitionen in klimafreundliche Technologien zu fördern und die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen.
- Die Industrie darf durch einseitige Klimaschutzauflagen, vor allem beim EU ETS, nicht überlastet werden.
- Die Verlagerung von Produktionen und Arbeitsplätzen in Staaten mit wenig oder keinen Klimaschutzauflagen muss verhindert werden.
- Der globale Kohlenstoffmarkt ist Voraussetzung dafür, dass Investitionen in innovative Technologien, Anlagen und Produkte dort stattfinden, wo sie größtmöglichen Klimanutzen erzielen.• Freier Handel und Liberalisierung gemäß WTO-Regeln sowie die Verbesserung der globalen Investitionsbedingungen fördern die Verbreitung klimafreundlicher Technologien.
