BDI-Position zu Elektromobilität
© Daimler AG
03.02.2010
Die deutsche Industrie will und kann globaler Leitanbieter auch für Elektromobilität sein. In diesen Zukunftstechnologien führend zu sein, ist eine nationale Herausforderung für das Industrieland Deutschland. Ziel muss sein, Spitzentechnologie und Produktion in Deutschland zu stärken. Der Maßstab dafür ist der internationale Wettbewerb, der rasches Agieren erfordert. Industrie und Politik müssen dafür technologieoffen bei Forschung und Implementierung eng zusammenarbeiten. Eine große Stärke Deutschlands liegt in der Vernetzung beteiligter Branchen wie Automobil, Maschinen- und Anlagenbau, Energieversorgung, Chemie und Gase, Elektroindustrie, Informations- und Kommunikationstechnik und Nichteisen-Metalle.
Deutschland braucht eine kraftvolle, technologieneutrale Förderung von Forschung und Entwicklung. Das heißt konkret, das 500-Mio.-Euro-Programm der Bundesregierung fortzusetzen, die industrielle Gemeinschaftsforschung einzubeziehen und mit europäischen Programmen zu koppeln, die steuerliche Forschungsförderung einzuführen und wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Außerdem müssen die erforderlichen Infrastrukturen implementiert, die acht Modellregionen sowie gemeinsame Normen und Standards vorangebracht werden. Zusätzlich bedarf es richtiger Anreize und Rahmenbedingungen sowie einer strategischen Rohstoffpolitik.
Der BDI stellt die aktuellen Herausforderungen und Chancen in dem Positionspapier „Innovative Antriebstechnologien, Elektromobilität und alternative Kraftstoffe für unsere Mobilität von morgen“ dar.
Deutsche Industrie kann Leitanbieter für Elektromobilität sein
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Politik und Industrie stehen vor der gemeinsamen nationalen Herausforderung, Deutschland zum Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln
Unsere Mobilität von morgen muss noch effizienter sein: umweltfreundlich, Ressourcen schonend, leiser, sicherer, abgestimmt auf individuelle Mobilitätsbedürfnisse und reibungslose Logistikprozesse. Das erfordert ein umfassendes Mobilitätskonzept mit einem verkehrsträgerübergreifenden Ansatz. Innovative Antriebstechnologien und alternative Kraftstoffe werden dabei eine wesentliche Rolle spielen. Für mehr Effizienz sind alle Lösungen wichtig: effiziente Verbrennungsmotoren, Elektromobilität – Brennstoffzelle und Batterie –, Hybridlösungen, alternative Kraftstoffe.Die deutsche Industrie will und kann globaler Leitanbieter auch für Elektromobilität sein. In diesen Zukunftstechnologien führend zu sein, ist eine nationale Herausforderung für das Industrieland Deutschland. Ziel muss sein, Spitzentechnologie und Produktion in Deutschland zu stärken. Der Maßstab dafür ist der internationale Wettbewerb, der rasches Agieren erfordert. Industrie und Politik müssen dafür technologieoffen bei Forschung und Implementierung eng zusammenarbeiten. Eine große Stärke Deutschlands liegt in der Vernetzung beteiligter Branchen wie Automobil, Maschinen- und Anlagenbau, Energieversorgung, Chemie und Gase, Elektroindustrie, Informations- und Kommunikationstechnik und Nichteisen-Metalle.
Deutschland braucht eine kraftvolle, technologieneutrale Förderung von Forschung und Entwicklung. Das heißt konkret, das 500-Mio.-Euro-Programm der Bundesregierung fortzusetzen, die industrielle Gemeinschaftsforschung einzubeziehen und mit europäischen Programmen zu koppeln, die steuerliche Forschungsförderung einzuführen und wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Außerdem müssen die erforderlichen Infrastrukturen implementiert, die acht Modellregionen sowie gemeinsame Normen und Standards vorangebracht werden. Zusätzlich bedarf es richtiger Anreize und Rahmenbedingungen sowie einer strategischen Rohstoffpolitik.
Der BDI stellt die aktuellen Herausforderungen und Chancen in dem Positionspapier „Innovative Antriebstechnologien, Elektromobilität und alternative Kraftstoffe für unsere Mobilität von morgen“ dar.

