Elektromobilität
© Daimler AG
03.05.2010
"Es gab ein großes Gedrängel, heute auf dieser Veranstaltung und in der Nationalen Plattform Elektromobilität dabei zu sein. Es sind sehr viele, die sich interessieren. Ich bin erstaunt, dass dies manchmal mit negativem Unterton erwähnt wurde. Denn dies ist ein Zeichen unserer Stärke in Deutschland. Es wird zum ersten Mal richtig deutlich, wie eng unterschiedliche Branchen, etwa Fahrzeughersteller und Energiewirtschaft, schon jetzt zusammenarbeiten. Ich halte die Skepsis für unberechtigt, die manch einer gegenüber der Zusammenarbeit äußert. Wir sind froh, dass mit (Acatech-Präsident) Henning Kagermann jemand an die Spitze der Nationalen Plattform Elektromobilität rückt, der all dies fachübergreifend vertreten kann. Das ist keine vergnügungspflichtige Position, danke, dass er sich zur Verfügung stellt", erklärte Keitel.
Keitel forderte hinsichtlich der neuen Technologie Zukunftsoffenheit: "Wir reden über die Zielsetzung der ersten Generation – über die ersten zehn Jahre. Wir dürfen nicht so tun, als wüssten wir schon jetzt, wie die Zukunft danach aussieht. Wir müssen das Vorgehen so gestalten, dass wir auch die zweite und die dritte Generation ermöglichen. Werden es auch in zehn Jahren noch die Batterien sein, über die wir heute reden – oder werden es andere Batterien sein? Eine Kernfrage lautet: Wie kommen wir an die nötigen Rohstoffe? Geht diese Frage nicht weit über Elektromobilität hinaus?"
Darüber hinaus machte Keitel deutlich: "Es geht auch um die Frage, wie wir werthaltige Arbeitsplätze nicht nur erhalten, sondern schaffen. Dies geht nur im internationalen Verbund. Ich bin selbst Ingenieur und muss ansehen, wie stark die Zahlen der Absolventen der Ingenieurwissenschaften nachgelassen haben. Wir haben in Deutschland hervorragende Hochschulen und ein hervorragendes System der dualen Ausbildung. Wir haben eine hervorragende Forschung, VDA-Präsident und BDI-Vizepräsident Matthias Wissmann hat die Zahlen genannt, die die Wirtschaft selbst in die Hand nehmen wird . Wir sind gegen Lenkungsmaßnahmen von oben, um genau das zu fördern, was der Fortschritt sei. Der BDI ist für eine generelle steuerliche Forschungsförderung, für Steuergutschriften auf Investitionen in Forschung und Entwicklung. Die Unternehmen stehen in der Verantwortung, sie müssen und wollen in Vorleistung gehen."
Startschuss für Nationale Plattform Elektromobilität
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"Wir können die Mobilität technologieoffen und im Sinne der Marktwirtschaft angehen, nicht dirigiert von oben."
"Vor allem branchenübergreifend – zum Beispiel auf drei Feldern: Speichertechnologie, Fahrzeug-Entwicklung und Infrastruktur, besonders die Frage intelligenter Stromnetze. Es geht nicht nur darum, wie man Fahrzeuge lädt, sondern auch darum, wie man sie in intelligenten Verbundsystemen nutzt." Das sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel anlässlich der Gründung der "Nationalen Plattform Elektromobilität in Berlin."Es gab ein großes Gedrängel, heute auf dieser Veranstaltung und in der Nationalen Plattform Elektromobilität dabei zu sein. Es sind sehr viele, die sich interessieren. Ich bin erstaunt, dass dies manchmal mit negativem Unterton erwähnt wurde. Denn dies ist ein Zeichen unserer Stärke in Deutschland. Es wird zum ersten Mal richtig deutlich, wie eng unterschiedliche Branchen, etwa Fahrzeughersteller und Energiewirtschaft, schon jetzt zusammenarbeiten. Ich halte die Skepsis für unberechtigt, die manch einer gegenüber der Zusammenarbeit äußert. Wir sind froh, dass mit (Acatech-Präsident) Henning Kagermann jemand an die Spitze der Nationalen Plattform Elektromobilität rückt, der all dies fachübergreifend vertreten kann. Das ist keine vergnügungspflichtige Position, danke, dass er sich zur Verfügung stellt", erklärte Keitel.
Keitel forderte hinsichtlich der neuen Technologie Zukunftsoffenheit: "Wir reden über die Zielsetzung der ersten Generation – über die ersten zehn Jahre. Wir dürfen nicht so tun, als wüssten wir schon jetzt, wie die Zukunft danach aussieht. Wir müssen das Vorgehen so gestalten, dass wir auch die zweite und die dritte Generation ermöglichen. Werden es auch in zehn Jahren noch die Batterien sein, über die wir heute reden – oder werden es andere Batterien sein? Eine Kernfrage lautet: Wie kommen wir an die nötigen Rohstoffe? Geht diese Frage nicht weit über Elektromobilität hinaus?"
Darüber hinaus machte Keitel deutlich: "Es geht auch um die Frage, wie wir werthaltige Arbeitsplätze nicht nur erhalten, sondern schaffen. Dies geht nur im internationalen Verbund. Ich bin selbst Ingenieur und muss ansehen, wie stark die Zahlen der Absolventen der Ingenieurwissenschaften nachgelassen haben. Wir haben in Deutschland hervorragende Hochschulen und ein hervorragendes System der dualen Ausbildung. Wir haben eine hervorragende Forschung, VDA-Präsident und BDI-Vizepräsident Matthias Wissmann hat die Zahlen genannt, die die Wirtschaft selbst in die Hand nehmen wird . Wir sind gegen Lenkungsmaßnahmen von oben, um genau das zu fördern, was der Fortschritt sei. Der BDI ist für eine generelle steuerliche Forschungsförderung, für Steuergutschriften auf Investitionen in Forschung und Entwicklung. Die Unternehmen stehen in der Verantwortung, sie müssen und wollen in Vorleistung gehen."

