Klimaschutzvereinbarung

Klimaschutzvereinbarung

CO2-Monitoring: Weitere Klimaschutzerfolge der deutschen Wirtschaft

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15.11.2010

Der aktuelle Bericht der bis zum Jahr 2009 erreichten CO2-Minderungen liegt jetzt vor. Das RWI hat weitere Minderungserfolge bestätigt.

Mit der Erstellung des Berichts wurde das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) betraut. Mit dem vorliegenden Monitoring-Bericht wird diese Aufgabe auftragsgemäß für das Berichtsjahr 2009 wahrgenommen. Die an der Vereinbarung zur Klimavorsorge beteiligten Sektoren konnten die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2009 um 207,7 Mio. Tonnen pro Jahr bzw. um 26,2 Prozent gegenüber 1990 verringern.

Wie von der Europäischen Kommission gefordert und im Energie- sowie dem Stromsteuergesetz in nationales Recht umgesetzt, soll die Bundesregierung ihre Feststellung bezüglich der Erreichung der in der Klimaschutzvereinbarung genannten Emissionsminderungsziele in den Jahren 2009, 2010 und 2011 auf der Grundlage eines von einem unabhängigen wirtschaftswissenschaftlichen Institut erstellten Berichts treffen.

Die „Vereinbarung zur Klimavorsorge“ vom 9. November 2000 wird vom BDI, von BDI-Mitgliedsverbänden und weiteren Spitzenverbänden getragen. Sie hat bis heute Gültigkeit. Darin verpflichtete sich die deutsche Wirtschaft, die spezifischen CO2-Emissionen bis 2005 um 28 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Darüber hinaus wurde bis 2012 eine Reduzierung der spezifischen Emissionen der sechs Kiotogase – gemessen in CO2-Äquivalenten – um 35 Prozent zugesagt, ebenfalls gegenüber dem Basisjahr 1990. 

Das Spektrum der Klimavereinbarung ist vielfältig: Die Reduktionsziele beziehen sich nicht immer unmittelbar auf die Höhe der absoluten, in CO2-Äquivalenten ausgedrückten Treibhausgasemissionen, sondern häufig in mittelbarer Weise auf die Minderung der spezifischen Treibhausgasemissionen oder auf die des spezifischen Energieverbrauchs. In der weit überwiegenden Zahl aller beteiligten Industriesektoren sind dabei lediglich CO2-Emissionen relevant.

Die an der Klimavereinbarung beteiligten Sektoren hatten 2009 einen Anteil von fast vier Fünftel am Energieverbrauch des Verarbeitenden Gewerbes. Fast 75 Prozent der nationalen CO2-Emissionen von 1990 sind durch die Klimavereinbarung berücksichtigt. Im Basisjahr 1990 wurden 792,3 Mio. Tonnen von den beteiligten Wirtschaftszweigen emittiert, während nach Angaben des Umweltbundesamtes deutschlandweit rund 1 032 Mio. Tonnen an CO2 freigesetzt wurden.





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