Kunstfenster im Haus der Deutschen Wirtschaft

Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI

HANGOVER von Michael Sailstorfer HANGOVER von Michael Sailstorfer

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. ist die traditionsreichste Institution für unternehmerische Kulturförderung in Deutschland. Er setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird. Mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden seiner rund 400 Mitglieder – darunter die führenden Unternehmen Deutschlands – fördert er Künstler in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik.

Ergänzend zur Förderung von Nachwuchskünstlern initiiert der Kulturkreis richtungweisende Kulturprojekte. Als bedeutendste Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Kultur berät der Kulturkreis seine Mitgliedsunternehmen darüber hinaus in Fragen der mäzenatischen Künstlerförderung, des Kultursponsorings, der kulturellen Bildung und der auswärtigen Kultur und vertritt ihre kulturpolitischen Interessen. Seit seiner Gründung 1951 sitzt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI. Im Kunstfenster, einer Ausstellungsfläche im BDI, richtet er seit dem Umzug in das Haus der Deutschen Wirtschaft 1998 Wechselausstellungen zu zeitgenössischer Kunst aus.

Kunstfenster 2012: Cape Coral von Astrid Nippoldt

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft hat mit dem Kunstfenster im BDI im Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin, einen Ort für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst eingerichtet. Auch von außen für Passanten sichtbar, übernimmt der Ausstellungsraum die Funktion eines jederzeit wahrnehmbaren, künstlerischen Schaufensters. Nach Einzel- und Gruppenausstellungen von u. a. Daniel Pflumm, Heidi Specker, Candida Höfer, Rupprecht Matthies, Eva Grubinger, Thomas Ravens, Takehito Koganezawa und Michael Sailstorfer wird ab 13. Januar 2012 die Ausstellung "Cape Coral" der Videokünstlerin Astrid Nippoldt gezeigt.

Cape Coral
Inmitten einer unwirtlichen Sumpflandschaft entstand in den 50er-Jahren der Inbegriff des kleinbürgerlichen Paradieses im Südwesten Floridas. In einer mehrteiligen, multimedialen Installation im Kunstfenster hinterfragt Astrid Nippoldt in einer teils dokumentarischen, teils spielerischen Auseinandersetzung die scheinbare Idylle dieses Ortes, vor dem auch die weltweite Immobilienkrise nicht Halt machte. Die in Berlin lebende Künstlerin erhielt 2007 den "ars viva"-Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. Sie studierte Visuelle Kommunikation und Bildende Kunst in Münster und Bremen und war zuletzt Gast am Institut für Raumexperimente bei Olafur Eliasson an der UdK Berlin. Mehr Informationen zum Kunstfenster finden Sie hier.

Besichtigung wochentags von 9 bis 17 Uhr nach telefonischer Voranmeldung.

Katja Mittag und Antonia Ruder
T: 030 / 2028 1497

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