Die MENA-Region
Die wirtschaftliche Bedeutung der Staaten des Nahen und Mittleren Ostens (MENA-Region) ist für Deutschland und die Europäische Union in den vergangenen Jahren stark gestiegen.
Deutschland war 2010 mit ca. 36 Mrd. Euro der größte europäische Exporteur in die MENA-Region. Damit ist die Bundesrepublik im europäischen Vergleich Spitzenreiter, gefolgt von Frankreich und Italien mit Exportvolumina von 31,7 Mrd. Euro bzw. 29,7 Mrd. Euro. Mit einem Anstieg von 14,1 % gegenüber 2009 liegen die deutschen Ausfuhren inzwischen wieder leicht über dem Vorkrisenniveau von 2008. Wichtigste Exportdestinationen für deutsche Lieferanten sind nach wie vor die Vereinigten Arabischen Emirate (7,4 Mrd. Euro) und Saudi-Arabien (5,7 Mrd. Euro). Den deutschen Ausfuhren stehen Importe im Wert von 11,8 Mrd. Euro gegenüber. Damit liegt Deutschland deutlich hinter Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien, die Waren im Wert von 40,3 Mrd. Euro, 23,1 Mrd. Euro, 21,9 Mrd. Euro bzw. 19,3 Mrd. Euro aus der Region importieren.- Grafik Europäische Importe aus der MENA-Region, 08.03.2011
- Tabelle Europäische Importe aus der MENA-Region, 08.03.2011
- Grafik Europäische Exporte in die MENA-Region, 08.03.2011
- Tabelle Europäische Exporte in die MENA-Region, 08.03.2011
