20. Jahrestag der Deutschen Einheit
Brandenburger Tor
©BDI
01.10.2010
Auch in der Wirtschaftskrise hat sich die Industrie in Ostdeutschland laut BDI als vergleichsweise stabil bewährt. Während die Industrieproduktion im Krisenjahr 2009 in den alten Bundesländern um 18 Prozent zurückging, waren es in den neuen Bundesländern nur zehn Prozent.
»Was seit dem Zusammenbruch der alten DDR-Industrie neu aufgebaut wurde, hat Vorbildfunktion für das ganze Land«, erklärte der BDI-Hauptgeschäftsführer. »Exzellente Aufbauerfolge gibt es in der Infrastrukturausstattung, in der Wohnqualität und im Umweltschutz.« Seit der Wiedervereinigung sei die Produktivität um das Vierfache gestiegen, das Pro-Kopf-Einkommen habe sich mehr als verdoppelt, betonte Schnappauf. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf betrug damals ein Drittel des westdeutschen Niveaus, gegenwärtig liegt es bei über 70 Prozent.
Industrie ist Wachstumstreiber in Ostdeutschland
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»Die Industrie ist der Wachstumstreiber der wirtschaftlichen Entwicklung in den neuen Bundesländern.«
»Heute trägt die ostdeutsche Industrie 20 Prozent zur Bruttowertschöpfung der neuen Länder bei – vor zehn Jahren waren es erst 15 Prozent.« Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf vor dem 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am Freitag in Berlin.Auch in der Wirtschaftskrise hat sich die Industrie in Ostdeutschland laut BDI als vergleichsweise stabil bewährt. Während die Industrieproduktion im Krisenjahr 2009 in den alten Bundesländern um 18 Prozent zurückging, waren es in den neuen Bundesländern nur zehn Prozent.
»Was seit dem Zusammenbruch der alten DDR-Industrie neu aufgebaut wurde, hat Vorbildfunktion für das ganze Land«, erklärte der BDI-Hauptgeschäftsführer. »Exzellente Aufbauerfolge gibt es in der Infrastrukturausstattung, in der Wohnqualität und im Umweltschutz.« Seit der Wiedervereinigung sei die Produktivität um das Vierfache gestiegen, das Pro-Kopf-Einkommen habe sich mehr als verdoppelt, betonte Schnappauf. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf betrug damals ein Drittel des westdeutschen Niveaus, gegenwärtig liegt es bei über 70 Prozent.
- Pressemitteilung, 01.10.2010
