„Das System braucht mehr Wettbewerb“
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„Das Fördersystem des EEG stößt an seine Grenzen.“
„Die abermalige Erhöhung der Umlage zeigt, dass wir das System unbedingt stärker auf Markt und Effizienz ausrichten müssen.“ Das sagte Christopher W. Grünewald, Vorsitzender des BDI-Ausschusses Energie- und Klimapolitik, anlässlich der Veröffentlichung der EEG-Umlage für 2012.
„Bei der Kostenentwicklung des EEG kann für die nächsten Jahre keine Entwarnung gegeben werden“, sagte Grünewald. In punkto Effizienz stoße das System schon längst an seine Grenzen. Die Industrie brauche dringend eine Kostenbegrenzung für mehr Planungssicherheit. „Angesichts einer 20 Jahre garantierten Vergütung sollte die Förderung dem Ziel dienen, einen funktionierenden Markt aufzubauen, in dem innovative Technologien zunehmend ohne Unterstützung auskommen. Wir müssen alles tun, um den Fortschritt zu beschleunigen und wirkungsvollere Technologien am Standort Deutschland zu entwickeln“, forderte Grünewald. Es gebe auch im Ausland Vorbilder für moderne, wettbewerbsnähere Modelle.
„Um kosteneffizienter zu werden und mehr Netzstabilität zu bekommen, müssen wir an die richtig guten Standorte für Erneuerbare Energien, mit mehr Sonne und mehr Wind als in Deutschland. Diese gibt es in Europa, deshalb ist eine Europäisierung des Systems der nächste logische Schritt“, unterstrich Grünewald.
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- Pressemitteilung, 14.10.2011
