Nicht zu verantworten und unverhältnismäßig
„Wir appellieren an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Lokführer.“
„Die Streikfolgen sind nicht zu verantworten und unverhältnismäßig. Der Streik gefährdet Güterverkehr und Produktion zum Schaden der gesamten Volkswirtschaft.“ Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf zum Streik der Lokführer.
„Die deutsche Wirtschaft erwartet durch den Lokführerstreik täglich Schäden in mindestens zweistelliger Millionenhöhe“, warnte Schnappauf. „Spätestens wenn die Lagerreserven aufgebraucht sind, werden längere Ausfälle des Schienengüterverkehrs die Produktionsabläufe unterbrechen bis hin zum völligen Stillstand.“ Der Streik belaste unzählige Unternehmen etwa aus Stahl-, Chemie- und Automobilindustrie sowie Maschinenbau.
„Mit diesem Streik nimmt die GDL offenbar auch in Kauf, dem Vertrauen in den Verkehrsträger Schiene nachhaltig zu schaden.“ Die Logistikbranche trägt als drittgrößter Wirtschaftszweig in Deutschland maßgeblich zu Wohlstand und Wirtschaftswachstum bei. Täglich transportieren mehrere tausend Güterzüge rund eine Million Tonnen an Gütern und Rohstoffen auf dem Schienennetz.
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- Pressemitteilung, 10.03.2011
