Industrie investiert in den Lärmschutz
Nachtflüge sind für die deutsche Wirtschaft unverzichtbar
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Flughäfen, Fluggesellschaften und Hersteller arbeiten beim Lärmschutz intensiv zusammen.
„Flughäfen, Fluggesellschaften und Hersteller arbeiten intensiv zusammen, um dem berechtigten Ruhebedürfnis der durch Lärm betroffenen Bevölkerung Rechnung zu tragen. Wir tun viel für den Lärmschutz. Die Verkehrsflugzeuge sind in den letzten 30 Jahren um durchschnittlich 70 Prozent leiser geworden.“ Dies sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf anlässlich der bevorstehenden Beratungen des Bundestagsumweltausschusses zu diesem Thema am Mittwoch dieser Woche.
„Die deutschen Flughäfen haben in den vergangenen Jahren mehr als 470 Millionen Euro in Schallschutzprogramme investiert. An innovativen Lösungen zur Lärmreduktion wird intensiv gearbeitet. Die Industrie hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Lärmpegel eines Flugzeugs um weitere zehn Dezibel zu verringern“, so Schnappauf.
Lärmarme An- und Abflugverfahren reduzierten die Belastung für Anwohner in Anrainergemeinden. Lärmdifferenzierte Landegebühren an den deutschen Flughäfen trügen dazu bei, modernste und lärmarme Flugzeuge einzusetzen. „Die deutschen Fluggesellschaften haben für 20 Milliarden Euro moderneres und leiseres Fluggerät geordert“, erklärte Schnappauf. „Die Exportnation Deutschland ist auf eine leistungsfähige Luftverkehrswirtschaft angewiesen. Über den Luftverkehr gehen 40 Prozent des Wertes unserer Exporte in die ganze Welt. Zwei Drittel des Luftfrachtverkehrs werden nachts abgewickelt. Für die deutsche Wirtschaft sind daher Nachtflüge unverzichtbar“, so Schnappauf.
- Pressemitteilung: Fluglärm, 02.03.2010
