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Innovationspreis Klima und Umwelt

Beweise für die Lösungskompetenz der Industrie

Innovationspreis für Klima und Umwelt Innovationspreis für Klima und Umwelt © BDI
15.03.2011

BDI und Bundesumweltministerium verleihen heute die Innovationspreise für Klima und Umwelt.

„Die heute verliehenen Preise zeigen einmal mehr die Lösungskompetenz der deutschen Industrie für den Klima- und Umweltschutz dank stetiger Innovationen. Obwohl Deutschland nur ein Prozent der Weltbevölkerung stellt, hält die deutsche Industrie auf den Weltmärkten der Umweltschutzgüter einen Anteil von 16 Prozent. Für Innovationen brauchen wir so viel Wettbewerb wie möglich und so wenig staatliche Regulierung wie nötig.“ Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Dr. Werner Schnappauf anlässlich des vom BDI und Bundesumweltministerium verliehenen Innovationspreises Klima und Umwelt am Dienstag in Berlin.

Mit dem Preis werden deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen ausgezeichnet, die Wirtschaftlichkeit, Klima- und Umweltschutz vorbildlich vereinen. Der Preis wird mit Förderung der Klimaschutzinitiative des BMU in insgesamt fünf mit jeweils 25.000 Euro dotierten Kategorien vergeben.

Unter dem Vorsitz von Professor Klaus Töpfer, ehemaliger Direktor des UN-Umweltprogramms UNEP, wählte die Jury die sechs Preisträger aus, die wissenschaftliche Bewertung erfolgte durch das Karlsruher Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Die Preise gingen an folgende Preisträger:

• In der Kategorie „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“ siegte die Continental Automotive Group aus Regensburg. Sie entwickelte einen neuartigen Kraftstoff-Injektor mit Piezotechnologie für Common-Rail-Einspritzsysteme von Dieselmotoren. Dieses System ermöglicht eine genaue Dosierung des Brennstoffs zum Energieverbrauch und Schadstoffemissionen zu reduzieren.

• Die LichtBlick AG aus Hamburg erhielt den Preis in der Kategorie „Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“. Ein intelligent gesteuertes Zuhause-Kraftwerk erzeugt als virtuelles Kraftwerk Schwarm-Strom.

• Intel hat mit dem „Single Chip Cloud Computer“ (SCC) eine neue Prozessorplattform entwickelt, mit der eine revolutionäre Steigerung von Rechenleistung und Energieeffizienz verwirklicht wurde. Damit gewann das Unternehmen den Bereich „Umweltfreundliche Technologien“.

• Die Kategorie „Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen“ entschied das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI aus Sankt Augustin für sich. Forscher entwickelten eine Optimierungssoftware, welche auch dreidimensionale Berechnungen zum Beispiel von Transport-, Lade- und Lagerungshilfsmitteln durchführt und damit Material und Raum in ressourcenintensiven Branchen optimal ausnutzt.

• Der Preis für „Technologietransfer“ ging an INENSUS GmbH aus Goslar und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ). Die Partner entwickelten ein Modell zur flächendeckenden privatwirtschaftlichen Elektrifizierung ländlicher Siedlungen unter Einbindung erneuerbarer Energien. Dieses Mikroenergiewirtschaft genannte Modell ist auf die Rahmenbedingungen in Entwicklungsländern angepasst.

Weitere Informationen zu den Preisträgern der IKU 2010 können abgerufen werden bei Frau Dr. Kathrin Schwabe, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI (Telefon 0721 6809 100, E-Mail: presse@isi.fraunhofer.de).

Ab sofort können Interessenten sich für den nächsten Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 23. Mai 2011. Bewerbungsunterlagen für die nächste Ausschreibungsrunde sind unter www.iku-innovationspreis.de zu finden.





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