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Euro-Rettung

Keitel warnt vor Zugeständnissen an China

 © BDI/Schinzler
31.10.2011

Im Interview mit Spiegel Online spricht der BDI-Präsident über den Euro-Gipfel, China und die schwarz-gelbe Koalition.

In Anbetracht dessen, was bei einem Scheitern hätte passieren können, bewertet BDI-Präsident Keitel die Einigung auf dem Euro-Gipfel als einen großen Wurf. „Die erste positive Reaktion der Börse ist für mich aber eher ein Ausdruck der Erleichterung. Viele wissen: Das hätte auch ganz anders ausgehen können.“
 
Ausgestanden sei die Krise noch lange nicht. Keitel weiter: „Ich halte es für vernünftig, dass die Bundeskanzlerin die Euphorie dämpft. Wir haben jetzt die Möglichkeit für die Sanierung eröffnet, aber die härteste Arbeit steht uns noch bevor.“
 
Der BDI-Präsident warnt davor, im Zuge der Euro-Schuldenkrise Zugeständnisse an China zu machen. „ Wenn wir in Europa die Stabilisierung des Euro so organisieren, dass wir staatlichen politischen Einfluss von außen zulassen, dann machen wir einen riesigen Fehler. Wir müssen das Selbstbewusstsein haben, dass uns die Stabilisierung selbst gelingt.“

Keitel fordert die schwarz-gelben Koalition auf, dass sie sich in der zweiten Halbzeit um mehr Themen als den Euro kümmern müsse. „Wir haben keine Euro-Krise, sondern eine Krise der öffentlichen Haushalte. Die ist zu lösen.“ Klimaschutz und Energie gehörten auf die Agenda. Es könne nicht sein, dass Deutschland eine Energiewende beschließt und dann vergisst, sie vernünftig umzusetzen – Stichwort Monitoring.
 
Das vollständige Interview lesen Sie hier.




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