Roundtable "Energiekonzept und Verteilnetze der Zukunft"
©BDI
24.03.2011
„Die Netze der Zukunft müssen intelligent werden, um die Nachfrage viel stärker an das fluktuierende Angebot von Photovoltaik und Windenergie anzupassen und neue Speichertechnologien zu integrieren. Hierfür sollten Innovationsfonds geschaffen werden, die die Netzbetreiber für Investitionen in innovative Netztechnik nutzen können“, betonte Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena. „Die Netze auf allen Spannungsebenen sind die Achillesferse für den Ausbau der erneuerbaren Energien.“
Mit dem Eckpunktepapier für ein Netzausbaubeschleunigungsgesetz ist das Bundeswirtschaftsministerium in dieser Woche aus Sicht des BDI einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gegangen. „Der BDI unterstützt insbesondere den geplanten Bundesnetzplan, der die notwendigen Trassenkorridore bundesweit ausweist“, unterstrich Schnappauf.
Flankierende Maßnahmen seien jedoch auch für die Verteilnetze notwendig, da hier aufgrund der Anbindung und Einspeisung der erneuerbaren Energien ein massiver Investitionsbedarf bestehe.
Netze ausbauen und erneuern
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„Ausbau und Erneuerung der Stromnetze müssen jetzt absolute Priorität haben, um die Versorgungssicherheit mit Strom zu gewährleisten.“
„Dafür sind intelligente Anreize für Investitionen sowie schnellere und schlankere Genehmigungsverfahren nötig.“ Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf anlässlich des von BDI und Deutscher Energie-Agentur GmbH (dena) organisierten Roundtable zum Thema „Energiekonzept und Verteilnetze der Zukunft“ am Donnerstag in Berlin.„Die Netze der Zukunft müssen intelligent werden, um die Nachfrage viel stärker an das fluktuierende Angebot von Photovoltaik und Windenergie anzupassen und neue Speichertechnologien zu integrieren. Hierfür sollten Innovationsfonds geschaffen werden, die die Netzbetreiber für Investitionen in innovative Netztechnik nutzen können“, betonte Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena. „Die Netze auf allen Spannungsebenen sind die Achillesferse für den Ausbau der erneuerbaren Energien.“
Mit dem Eckpunktepapier für ein Netzausbaubeschleunigungsgesetz ist das Bundeswirtschaftsministerium in dieser Woche aus Sicht des BDI einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gegangen. „Der BDI unterstützt insbesondere den geplanten Bundesnetzplan, der die notwendigen Trassenkorridore bundesweit ausweist“, unterstrich Schnappauf.
Flankierende Maßnahmen seien jedoch auch für die Verteilnetze notwendig, da hier aufgrund der Anbindung und Einspeisung der erneuerbaren Energien ein massiver Investitionsbedarf bestehe.
- Pressemitteilung, 24.03.2011
