6. Deutscher Luftverkehrskongress
M. Eggenschwiler (ADV) , H.-P. Keitel (BDI), R. Brüderle (BMWi), W. Mayrhuber (Deutsche Lufthansa), T. Enders (BDLI, Airbus) und W. Schnappauf (BDI) (v.l.n.r.).
©BDI/Kruppa
30.11.2010
„Die Luftverkehrsbranche zählt zu unseren führenden Zukunftsindustrien. Zu den besonderen Stärken Deutschlands gehört der Export. Gemessen am Wert der Güter, gehen 40 Prozent des Übersee-Exports über den Luftverkehr weltweit an unsere Kunden“, unterstrich BDI-Präsident Hans-Peter Keitel in seiner Eröffnungsrede. „Die deutsche Luftverkehrswirtschaft ist Vorreiter bei neuen Technologien und Klimaschutz. Um ihre Konkurrenzfähigkeit auch in Zukunft zu sichern, benötigt der Luftverkehr faire Rahmenbedingungen im internationalen Wettbewerb. Politische Entscheidungen in Deutschland und in der EU drohen den globalen Wettbewerb zu verzerren. Dazu zählen Alleingänge bei der Luftverkehrsteuer in Deutschland und beim Emissionshandel in Europa. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland und Europa eine Strategie für den Luftverkehrsstandort entwickeln, um Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz intelligent zu verzahnen.“
Thomas Enders, Präsident des BDLI und CEO von Airbus sagte auf der Tagung: „Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie leistet als technologische Schlüsselbranche und durch ihre hohe Exportleistung einen wichtigen Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Sicherer und umweltverträglicher Luftverkehr ist unmittelbar mit den von uns entwickelten Technologien und Luftfahrzeugen verbunden.“
Michael Eggenschwiler, Präsident des Flughafenverbandes ADV und Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Hamburg, erklärte: „Die deutschen Verkehrsflughäfen stehen für vorbildlichen Umweltschutz und setzen auf nachhaltiges Wachstum. Die Flughafeninfrastruktur in Deutschland ist weltweit eine der modernsten und leistungsfähigsten, die in den kommenden Jahren bedarfsgerecht erweitert werden muss. Die deutschen Flughäfen haben dafür ein privatfinanziertes, milliardenschweres Investitionsprogramm aufgelegt und leben damit die vorbildliche Nutzerfinanzierung des Verkehrsträgers Luftverkehr. Wir fordern die Bundesregierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, die dem wachsenden Kapazitätsbedarf des Luftverkehrs Rechnung tragen. Dazu zählen die Vereinfachung und Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die Sicherstellung international wettbewerbsfähiger Betriebszeiten.“
Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa, erklärte: „Luftverkehr ist das Rückgrat und der Motor einer modernen Wirtschaft. Hierbei sind weltweite Verbindungen für Deutschland mit seinen global agierenden Unternehmen unersetzlich. Über 850.000 Menschen sind hierzulande im Luftverkehr beschäftigt. Damit gehören wir schon heute deutschlandweit zu den größten Arbeitgebern. Wir sind eine Wachstumsindustrie, gerade deshalb brauchen wir auch eine Politik, die uns Planungssicherheit gibt. Wir brauchen verlässliche, politische Rahmenbedingungen, um den Luftverkehrsstandort Deutschland zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.“
Im zweiten Veranstaltungsteil diskutierten die Kongressteilnehmer Chancen und Herausforderungen der Luftfahrt in den Jahren „2030 plus“ wie den bedarfsgerechten Ausbau von Flughafeninfrastrukturen, die zeitnahe Realisierung des Single European Sky, die Förderung technischer Innovationen, die wettbewerbsneutrale Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel sowie die fortlaufende Weiterentwicklung eines ökonomisch und ökologisch effizienten Luftverkehrs.
Mehr Informationen unter: www.luftverkehrskongress.de
International vergleichbare Wettbewerbsbedingungen sicherstellen
M. Eggenschwiler (ADV) , H.-P. Keitel (BDI), R. Brüderle (BMWi), W. Mayrhuber (Deutsche Lufthansa), T. Enders (BDLI, Airbus) und W. Schnappauf (BDI) (v.l.n.r.).
©BDI/Kruppa
„Die deutsche Luftverkehrswirtschaft ist Vorreiter bei neuen Technologien und Klimaschutz“, sagte BDI-Präsident Keitel.
BDI, BDLI, der Flughafenverband ADV und die Deutsche Lufthansa veranstalteten heute in Berlin unter dem Motto „Luftverkehrsstandort Deutschland stärken – Mobilität sichern, Wachstum verantwortungsvoll gestalten“ den 6. Deutschen Luftverkehrskongress. Im Fokus standen Bedeutung und Sicherstellung international vergleichbarer Wettbewerbsbedingungen für den Luftverkehrsstandort Deutschland. Die Veranstalter forderten die Bundesregierung im Interesse des Standortes auf, weitere Belastungen für die Luftverkehrsbranche zu vermeiden und die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.„Die Luftverkehrsbranche zählt zu unseren führenden Zukunftsindustrien. Zu den besonderen Stärken Deutschlands gehört der Export. Gemessen am Wert der Güter, gehen 40 Prozent des Übersee-Exports über den Luftverkehr weltweit an unsere Kunden“, unterstrich BDI-Präsident Hans-Peter Keitel in seiner Eröffnungsrede. „Die deutsche Luftverkehrswirtschaft ist Vorreiter bei neuen Technologien und Klimaschutz. Um ihre Konkurrenzfähigkeit auch in Zukunft zu sichern, benötigt der Luftverkehr faire Rahmenbedingungen im internationalen Wettbewerb. Politische Entscheidungen in Deutschland und in der EU drohen den globalen Wettbewerb zu verzerren. Dazu zählen Alleingänge bei der Luftverkehrsteuer in Deutschland und beim Emissionshandel in Europa. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland und Europa eine Strategie für den Luftverkehrsstandort entwickeln, um Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz intelligent zu verzahnen.“
Thomas Enders, Präsident des BDLI und CEO von Airbus sagte auf der Tagung: „Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie leistet als technologische Schlüsselbranche und durch ihre hohe Exportleistung einen wichtigen Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Sicherer und umweltverträglicher Luftverkehr ist unmittelbar mit den von uns entwickelten Technologien und Luftfahrzeugen verbunden.“
Michael Eggenschwiler, Präsident des Flughafenverbandes ADV und Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Hamburg, erklärte: „Die deutschen Verkehrsflughäfen stehen für vorbildlichen Umweltschutz und setzen auf nachhaltiges Wachstum. Die Flughafeninfrastruktur in Deutschland ist weltweit eine der modernsten und leistungsfähigsten, die in den kommenden Jahren bedarfsgerecht erweitert werden muss. Die deutschen Flughäfen haben dafür ein privatfinanziertes, milliardenschweres Investitionsprogramm aufgelegt und leben damit die vorbildliche Nutzerfinanzierung des Verkehrsträgers Luftverkehr. Wir fordern die Bundesregierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, die dem wachsenden Kapazitätsbedarf des Luftverkehrs Rechnung tragen. Dazu zählen die Vereinfachung und Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die Sicherstellung international wettbewerbsfähiger Betriebszeiten.“
Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa, erklärte: „Luftverkehr ist das Rückgrat und der Motor einer modernen Wirtschaft. Hierbei sind weltweite Verbindungen für Deutschland mit seinen global agierenden Unternehmen unersetzlich. Über 850.000 Menschen sind hierzulande im Luftverkehr beschäftigt. Damit gehören wir schon heute deutschlandweit zu den größten Arbeitgebern. Wir sind eine Wachstumsindustrie, gerade deshalb brauchen wir auch eine Politik, die uns Planungssicherheit gibt. Wir brauchen verlässliche, politische Rahmenbedingungen, um den Luftverkehrsstandort Deutschland zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.“
Im zweiten Veranstaltungsteil diskutierten die Kongressteilnehmer Chancen und Herausforderungen der Luftfahrt in den Jahren „2030 plus“ wie den bedarfsgerechten Ausbau von Flughafeninfrastrukturen, die zeitnahe Realisierung des Single European Sky, die Förderung technischer Innovationen, die wettbewerbsneutrale Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel sowie die fortlaufende Weiterentwicklung eines ökonomisch und ökologisch effizienten Luftverkehrs.
Mehr Informationen unter: www.luftverkehrskongress.de
