Industriengruppe – Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
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Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist das Sprachrohr der gesamten Buchbranche. Er vertritt die Interessen von Verlagen, Buchhandlungen, dem Zwischenbuchhandel, Antiquariaten und Verlagsvertretern und steht Öffentlichkeit und Politik beratend zur Seite. Als Berufsverband setzt sich der Börsenverein für wirtschaftlich und politisch optimale Rahmenbedingungen im Sinne seiner Mitglieder ein. Dazu gehören beispielsweise die Mittelstandsförderung, der Erhalt der Buchpreisbindung und ein faires Urheberrecht.
Mit der wirtschaftspolitischen Arbeit für das Buch ist untrennbar ein bildungskultureller und gesellschaftlicher Auftrag verbunden. Deshalb veranstaltet der Börsenverein die Frankfurter Buchmesse und verleiht jährlich den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres. Er engagiert sich für das Kulturgut Buch und das Lesen, für die Meinungsfreiheit und die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft.
Politik und Wirtschaft sind im Börsenverein getrennt: Um politische Lobbyarbeit und verbandspolitische Themen kümmert sich der Verband, die Wirtschaftsaktivitäten sind in der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbh (BBG) gebündelt. Unter diesem Dach arbeiten die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und die Ausstellungs- und Messe-GmbH (AuM) - Frankfurter Buchmesse.
Organisiert sind im Börsenverein insgesamt rund 5.900 Verlage, Buchhandlungen und Antiquariate, Zwischenbuchhändler und Verlagsvertreter. Gegründet wurde er 1825 als "Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig". Seit dieser Zeit hat er zum Erhalt und Ausbau der Literaturvielfalt beigetragen.
