Verkehrstelematik

Seeverkehr und Binnenschifffahrt

Seeverkehr und Binnenschifffahrt

Zuverlässige und effiziente Seeverkehre sind Voraussetzung für weltweit vernetzte Produktionsstandorte, Beschaffungs- und Absatzmärkte. Die Seehäfen müssen dafür an leistungsfähige Verkehrswege angebunden sein.

Themen

DSVK

DSVK-Vorstand: Dr. Langenbach, Grigoleit, Wollert, Schürings

Das Deutsche Seeverladerkomitee im BDI (DSVK) ist die Plattform der deutschen Wirtschaft für die Meinungsbildung in Fragen der maritimen Wirtschafts- und Transportpolitik. mehr

Seeverkehr

Die Seehäfen sind Deutschlands Tor zur Welt. Das dynamische Wachstum, insbesondere im Containerverkehr, war in den vergangenen Jahren eng verzahnt mit den Erfolgen der exportorientierten deutschen Industrie. mehr

Binnenschifffahrt

Die Wasserstraße leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Transportaufkommens. Gerade bei Massengütern ist für die Industrie ein effizienter Transport ohne das Binnenschiff nicht mehr denkbar. mehr

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Verkehrstelematik

  ©Toll Collect

Intelligente Verkehrssysteme sind ein wesentlicher Schlüssel für eine sichere, saubere, leise und effiziente Mobilität. Deshalb fordert der BDI „Intelligente Verkehrssysteme“:

Deutschland muss innovative Verkehrssysteme rasch und konsequent einführen. Unter den richtigen Rahmenbedingungen kann der Weltmarkt für Verkehrstelematik stark expandieren. Für 2020 könne von einem weltweiten Volumen von 30 bis 50 Milliarden Euro ausgegangen werden, wie McKinsey auf der Verkehrstelematik von BDI und BITKOM am 25. Mai 2009 erklärte. Allein für Deutschland könnte sich der Markt auf drei bis vier Milliarden Euro belaufen. Nach Einschätzung von McKinsey könnte ihr umfassender Einsatz im Jahr 2020 etwa drei bis fünf Prozent des heutigen Energieverbrauchs im Verkehr einsparen und gleichzeitig die Treibstoffkosten um etwa zwei bis sechs Milliarden Euro reduzieren. Diese Chancen will die deutsche Industrie als Vorreiter auf vielen Teilmärkten der Verkehrstelematik nutzen.

Der BDI fordert die Bundesregierung zu konkreten Schritten auf. Das schließt die Klärung der Vertragsbedingungen für Mehrwertdienste auf der Basis der deutschen Lkw-Maut, die Einbeziehung von IKT-Lösungen bei Infrastrukturplanungen und eine diskriminierungsfreie Vergabe der Car-to-x-Frequenzen ein. Eine „Roadmap Intelligente Verkehrssysteme“ könnte zudem helfen, bestehende Projekte zu bündeln und Forschungslücken zu erkennen. Darüber hinaus gibt der ITS Aktionsplan der EU-Kommission einen wichtigen Impuls für einen einheitlichen europäischen Rahmen. Doch die Industrie müsse bei wirtschaftlichen und technischen Fragen direkt beteiligt werden.

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