Wettbewerbsfähigkeit
Exporte macht etwa die Hälfte des deutschen BIP aus. Ein Viertel unserer Arbeitsplätze hängen vom Außenhandel ab. Der BDI tritt entschlossen für eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten ein.
Die weltweite wirtschaftliche Verflechtung gehört zu den wichtigsten wirtschaftlichen Erfolgsstrategien Deutschlands. Der Export von Gütern und Dienstleistungen macht etwa die Hälfte des deutschen Bruttoinlandsprodukts aus. Insgesamt hängen in Deutschland neun Millionen, also knapp ein Viertel der Arbeitsplätze vom Außenhandel ab. Deutsche Unternehmen werden im Ausland ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung in hohem Maße gerecht. Als wirtschaftliche Drehscheibe Europas hat Deutschland natürliche Wettbewerbsvorteile.
Unsere Stärken als „Systemkopf“ industrieller Wertschöpfung gilt es, durch Forschung und Entwicklung zu verbessern. Insbesondere auf den außereuropäischen Märkten gibt es noch große Potenziale für die deutsche Wirtschaft. Der verbesserte Zugang zu diesen dynamischen Märkten eröffnet neue Möglichkeiten für mehr Wohlstand – nicht nur in Deutschland sondern auch vor Ort.
Trotz wirtschaftlicher Rückschläge in Krisenzeiten überwiegen die Chancen der Globalisierung. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern weltweit. Doch die Finanzkrise hat uns gezeigt, dass der Exportmotor keinesfalls ein Selbstläufer ist. Er bedarf der kontinuierlichen Wartung und Pflege. Die internationale Ordnungspolitik setzt den Regelrahmen für die Weltwirtschaft. Der BDI tritt entschlossen dafür ein, dass die weltweite Öffnung der Märkte zentrale außenwirtschaftspolitische Aufgabe bleibt. Nur so kann die Wettbewerbsfähigkeit des Exportweltmeisters Deutschlands im internationalen Wettbewerb gesichert werden.
Über aktuelle außenwirtschaftliche Entwicklungen informiert der BDI regelmäßig in seinem BDI-Außenwirtschaftsreport.
- Exportmodell Deutschland?, 18.03.10

