Japan

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1958 erbaut steht der Tokyo Tower für den wirtschaftlichen Aufstieg Japans 1958 erbaut steht der Tokyo Tower für den wirtschaftlichen Aufstieg Japans © BDI/Johanna Resch

Trotz der gravierenden Folgen des Tohoku-Erdbebens am 11. März 2011 bleibt Japan eine der wichtigsten Volkswirtschaften. Erklärtes Ziel der deutschen Wirtschaft ist es, die traditionellen Beziehungen weiter auszubauen.

Am 11. März 2011 erschütterte Japan ein Jahrhundert-Erdbeben, dessen Folgen noch lange zu spüren sein werden. Weltweit nahmen die Menschen Anteil an dem Schicksal der japanischen Bevölkerung. Viele deutsche Unternehmen und deren Mitarbeiter zeigten frühzeitig ihre Solidarität und stellten finanzielle sowie materielle Hilfe zur Verfügung. Die Naturkatastrophe verdeutlichte die hohe Bedeutung Japans für die Weltwirtschaft. Vor allem demonstrierte es seinen zentralen Stellenwert als globaler Lieferant spezieller Vorprodukte, beispielsweise im Bereich Automobil, Elektronik oder Maschinenbau.  

Deutschland und Japan verbindet eine langjährige Partnerschaft, die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum feiert und die Grundlage der bilateralen Beziehungen bildet. So ist Japan zweitwichtigster Handelspartner Deutschlands in der ostasiatischen Region. Das langfristige Ziel der deutschen Wirtschaft ist der Ausbau der deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen. Großes Potenzial bieten der Forschungs- und Hochtechnologiebereich. Die japanische Regierung und die EU arbeiten seit mehreren Jahren daran, wie noch bestehende Handelshemmnisse zwischen beiden Regionen abgebaut werden können. In diesem Zusammenhang setzt sich der BDI nachdrücklich für eine Öffnung des japanischen Marktes ein, in erster Linie durch den Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse.  

Seit mehreren Jahren führen der BDI und der japanische Industrieverband Keidanren einen intensiven Dialog. Die enge Kooperationen der beiden Verbände wird durch regelmäßige Gespräche zur gegenseitigen Positionierung, zur Handelsliberalisierung, zur Zusammenarbeit im Rahmen von G8/20 und Themen wie Klimaschutz, Intellectual Property Rights und Innovationspolitik gepflegt.

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