Der BDI hat sich gemeinsam mit einer breit aufgestellten Verbändeallianz für den Erhalt der Kundenanlagenregelung, die derzeit im nationalen deutschen Recht in § 3 Nr. 65, 66 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) geregelt ist, ausgesprochen. Wir streben eine Lösung auf europäischer Ebene an. Die Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie muss angepasst werden.




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EU Inc: Wichtiger Impuls gegen fragmentierten Binnenmarkt Zur Vorstellung des Vorschlags der EU-Kommission für die neue Rechtsform EU Inc äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Mit der EU Inc setzt die EU-Kommission einen wichtigen Impuls gegen die Fragmentierung des Binnenmarkts durch 27 unterschiedliche nationale Unternehmensrechtsformen.“
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Energieeffizienzgesetz: Tauziehen um die Novelle Die Novellierung des Energieeffizienzgesetzes ist ein Lackmustest dafür, ob die Bundesregierung ihren großen Worten zum Bürokratieabbau auch entsprechende Taten folgen lässt. Seit Dezember liegt ein inoffizieller Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWE) vor, mangels Einigung mit dem Bundesumweltministerium (BMUKN) hat das Gesetzgebungsverfahren bis jetzt aber noch immer nicht begonnen. Der BDI hat mit weiteren Dachverbänden in einem Brief an die Minister und das Kanzleramt klar Stellung bezogen.
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Nationaler Brennstoffemissionshandel: Wirtschaft braucht jetzt Planungssicherheit Das EU-Klimagesetz wurde geändert und für das Jahr 2040 ein verbindliches Minderungsziel für Treibhausgasemissionen festgelegt. Zudem wurde die Einführung des EU ETS2 um ein Jahr nach hinten verschoben. Damit wird der Emissionshandel für Gebäude, Verkehr und kleine Industrieunternehmen erst zum 1. Januar 2028 Realität. Das führt in Deutschland zu neuen Unsicherheiten.
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Netzentgeltreform der BNetzA: Fünf AgNes-Einzelthemen Bereits seit dem Frühjahr letzten Jahres arbeitet die Bundesnetzagentur (BNetzA) an einer neuen Stromnetzentgeltsystematik. Die Allgemeine Netzentgeltsystematik (AgNes) wird das bestehende und Ende 2028 ablaufende System zur Berechnung von Netzentgelten ablösen. In den letzten Monaten diskutierte die BNetzA die fünf Einzelthemen von AgNes in diversen Workshops mit der Branche. Voraussichtlich im Mai diesen Jahres wird sie erste Ergebnisse kommunizieren, bevor es bis Ende 2026 in die finale Festlegung von AgNes geht.
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Agenda „EinfachStaat“: Expertenkreis zeigt blinde Flecken der Staatsmodernisierung auf Mit der Agenda „EinfachStaat – Neustart für Verwaltung und Industrie“ legt der vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) eingesetzte, organisierte und begleitete hochrangig besetzte Expertenkreis konkrete Handlungsempfehlungen für Bürokratieabbau, Staatsmodernisierung und Verwaltungsdigitalisierung vor.
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Münchener Spitzengespräch 2026 Die gemeinsame Erklärung zum Münchener Spitzengespräch 2026 von BDA, BDI, DIHK und ZDH.
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KRITIS Dachgesetz im Bundesrat: Zügig wirksame Regeln zum Schutz unserer kritischen Infrastruktur schaffen Zur Beratung des KRITIS-Dachgesetzes im Bundesrat sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie: „In der aktuellen Sicherheitslage sollten weitere Verzögerungen unbedingt vermieden werden.”
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IAA: Bürokratie-Risiko statt Wachstumstreiber Anlässlich der Vorstellung des Industrial Accelerator Acts durch die EU-Kommission sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Der Industrial Accelerator Act ist in der jetzigen Form eher ein Bürokratie Risiko als ein Wachstumsbeschleuniger.“
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Klimaklagen: Klimaschutz braucht Rechtssicherheit – keine Steuerung per Klage Zur Verhandlung des Bundesgerichtshofs zu Unterlassungsklagen gegen einzelne Unternehmen aus Gründen des Klimaschutzes sagt Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI: „Der Gesetzgeber muss Klimapolitik politisch absichern und rechtssichere Rahmenbedingungen schaffen.“
Unsere Social Wall
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Hannover Congress Centrum
Partnering on Economic Security: Resilience and Prosperity in the Age of Geoeconomics
In einem unsicheren globalen Umfeld entscheidet die Resilienz Europas und seiner Partner über unsere Zukunft. Dabei müssen wir über Schutz und Risikominderung hinausgehen. Denn Resilienz ist nicht nur die Fähigkeit, Störungen zu widerstehen, sondern auch die Fähigkeit, sich anzupassen, neu zu konfigurieren und die Wertschöpfung unter sich ändernden Bedingungen aufrechtzuerhalten. Ein umfassender, strategischer Ansatz erfordert die Stärkung der industriellen Führungsrolle, die Diversifizierung der Lieferketten und den Abbau kritischer Abhängigkeiten sowie die Förderung von Innovation, die Weiterentwicklung technologischer Fähigkeiten und der Aufbau zuverlässiger Partnerschaften.
Was müssen politische Entscheidungsträger und Führungskräfte aus der Wirtschaft jetzt tun, um Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und langfristigen Wohlstand zu sichern?
Mit Beiträgen u.a. von:
Bill Anderson, CEO, Bayer; Peter Leibinger, Präsident, BDI; Olaf Lies, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen; Maroš Šefčovič, European Commissioner for Trade and Economic Security; Thomas Schmall, Mitglied des Vorstands, Volkswagen; Jean-Pascal Tricoire, Chairman, Schneider Electric; Carin-Martina Tröltzsch, COO, K+SModeration
Rixa Fürsen, POLITICODas Wirtschaftsforum ist eine gemeinsame Veranstaltung des BDI und der Deutschen Messe AG.
Bei Fragen zur Teilnahme wenden Sie sich bitte an Frau Bärbel Schaaf (baerbel.schaaf@messe.de).
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Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage auf der Hannover Messe 2026
19.04.2026 20.04.2026
ganztägig
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USA
Die USA sind nach wie vor einer der wichtigsten Auslandsmärkte für die deutsche Wirtschaft. Doch die Politik von US-Präsident Trump stellt deutsche Unternehmen vor Herausforderungen.
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Internationale Lieferketten
Noch nie war die Welt so vernetzt wie heute – gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich. Globale Wirtschaftskreisläufe sorgen für ein größeres Warenangebot und günstige Preise, stellen aber auch hohe Anforderungen an Logistik und funktionierende Lieferketten. Ob Handelskonflikte, Pandemien, Rohstoffknappheit oder die Havarie eines Containerschiffes: Unternehmen müssen lernen, mit diesen Risiken umzugehen.
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Sicherheit und Verteidigung
Sicherheit ist für die politische und soziale Stabilität jeder Gesellschaft von grundlegender Bedeutung. Sie gewährleistet die Rahmenbedingungen, in denen sich Kultur, Handel und Wirtschaft überhaupt erst entwickeln können. So investiert beispielsweise nur, wer der Überzeugung ist, die Früchte dieser Investition auch ernten zu können.
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Bürokratieabbau
Die deutsche Industrie – vom börsennotierten Konzern bis zum mittelständischen Familienunternehmen – ist auf einen effizienten und unkomplizierten Rechtsrahmen angewiesen. Unnötige Bürokratie kostet Zeit und Geld, hemmt Innovationen und vergrößert den Standortnachteil. Insbesondere der industrielle Mittelstand leidet unter der Vielzahl staatlicher Vorgaben, da ihm oft die Ressourcen fehlen, um komplexe Anforderungen zu bewältigen.
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Aktuelle Steuerpolitik
Eine moderne Steuerpolitik ist entscheidend, um Investitionen zu stärken, Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und den Standort Deutschland zukunftsfähig aufzustellen. Es braucht einfache, verlässliche und international wettbewerbsfähige Regeln, damit Investitionsentscheidungen wieder zugunsten Deutschlands ausfallen. So schafft eine kluge Steuerpolitik den notwendigen Rückenwind für die Industrie.
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Cybersicherheit und Wirtschaftsschutz
Daten- und Frachtdiebstahl, Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und andere Formen der Wirtschaftskriminalität mit jährlich verursachten Schäden von über 267 Milliarden Euro, Naturkatastrophen und politische Instabilität: Für Deutschlands global vernetzte Industrie sind alle Dimensionen von Sicherheit entscheidend – analog wie digital. Wirtschaft und Politik müssen für diese Herausforderung enger zusammenarbeiten.
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Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz (KI) verändert unser Leben grundlegend. Transformative Effekte in der Zukunft werden die Art wie wir leben und arbeiten nachhaltig prägen. Doch was genau ist eigentlich KI? Wie wird KI in der Industrie verwendet? Wo bestehen Hemmnisse im Einsatz von KI und wie setzt sich der BDI in seiner Funktion als Spitzenverband für die Implementierung und innovationsoffene Regulierung von Künstlicher Intelligenz ein?
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Lateinamerika
Lateinamerika gilt als Wachstumsregion mit großem Potenzial – auch aktuell mit wenig Wachstum und in schwierigen Zeiten. Die Region hat da großen Bedarf, wo die deutschen Unternehmen viel zu bieten haben. Trotzdem bleibt das wirtschaftliche Engagement Deutschlands in der Region weit unter seinen Möglichkeiten. Verbesserte Rahmenbedingungen und neue Handelsabkommen könnten wichtige Impulse für einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen geben.
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Rohstoffsicherheit
Rohstoffe sind das Fundament der industriellen Produktion in Deutschland. Sie werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt und sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken: In einem Smartphone sind zum Beispiel über 60 verschiedene Rohstoffe verbaut. Für den Industriestandort Deutschland ist die sichere Versorgung mit Rohstoffen von größter Bedeutung.
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Wirtschaftsschutz als eine Säule nationaler Sicherheit
Die Nationale Wirtschaftsschutzstrategie ist ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsschutz als zentrale Säule der nationalen Sicherheit. Entscheidend ist nun die Umsetzung: Nötig sind klare Prioritäten, verlässliche Zuständigkeiten und gezielte Unterstützung für Unternehmen – insbesondere für Start-ups und den Mittelstand. All das erfordert eine strategische, ressortübergreifende Steuerung – etwa durch den Nationalen Sicherheitsrat.
Veröffentlichung19.03.2026 -
Zusammenarbeit zivile Wirtschaft mit Sicherheits-und Verteidigungsindustrie (SVI)
Welche Potenziale eröffnet die engere Verzahnung von ziviler Wirtschaft und Sicherheits- und Verteidigungsindustrie? Welche Herausforderungen müssen dabei überwunden werden – und was sind mögliche Schritte? Diese Fragen beantwortet das Lagebild Sicherheit und Verteidigung, basierend auf einer nicht repräsentativen Umfrage unter 143 zivilen Unternehmen.
Veröffentlichung19.03.2026 -
Gesetz zur Stärkung der Cybersicherheit
Deutschland befindet sich täglich im Fadenkreuz international operierender, teils staatlich gelenkter Cyberkrimineller. Der BDI unterstützt daher das Ziel, die Cybersicherheit in Deutschland weiter zu stärken und die staatliche Handlungsfähigkeit gegenüber zunehmend komplexen Bedrohungslagen auszubauen. Um das Ziel des Gesetzes zu erreichen und gleichzeitig die bürokratischen Aufwände für Unternehmen so gering wie möglich zu halten, sind konkrete Änderungen am Gesetzentwurf notwendig.
Veröffentlichung18.03.2026 -
Normen als technische Infrastruktur der Modernisierung
Mit der Föderalen Modernisierungsagenda setzen Bund und Länder den Auftakt zu einer umfassenden Staatsmodernisierung. Das Ziel ist klar: mehr Effizienz, Beschleunigung und Bürokratieabbau – ein Reformanspruch, den die Industrie ausdrücklich begrüßt und unterstützt. Im Rahmen dieser Agenda soll auch der Umgang mit technischen Normen in Bundes- und Landesgesetzen neu bewertet werden. Der BDI hebt hervor, dass Normen einerseits unverzichtbare Orientierung für die Industrie bieten – durch harmonisierte Anforderungen, interoperable Lösungen und effiziente Abläufe – und andererseits eine schlanke, effiziente und technologieneutrale Regulierung ermöglichen. Als technische Infrastruktur der Modernisierung sind Normen daher unentbehrlich. Entsprechend sollte die Überprüfung der Normenverweise mit großer Sorgfalt, in einem gut koordinierten und transparenten Verfahren sowie im engen Austausch mit den Normenanwendern, insbesondere der Industrie, erfolgen.
Veröffentlichung14.03.2026 -
Quartalsbericht Deutschland I/2026: Wirtschaft im Jahr 2025 um 0,2 Prozent gewachsen
Nach schwachem Auftakt im Sommerhalbjahr ist das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2025 um 0,3 Prozent gestiegen. Gleichzeitig war die Wirtschaftsleistung in Deutschland erstmals seit zwei Jahren war wieder höher als im Vorjahr. Die Industrieproduktion war 2025 um 1,6 Prozent geringer als im Vorjahr. Dies war der vierte Rückgang in Folge.
Veröffentlichung13.03.2026 -
Vereinfachung des europäischen Umweltrechts
Mit dem im Dezember 2025 vorgelegten Umwelt-Omnibus setzt die EU-Kommission ein Signal für Bürokratieabbau. Die Streichungen in der Industrieemissionsrichtlinie können die deutsche Industrie spürbar entlasten, ebenso schnellere Umweltverträglichkeitsprüfungen. Es gibt jedoch Potenzial für mehr. So müssen etwa in der Industrieemissionsrichtlinie die Änderungen beim Umweltmanagementsystem weiter gehen. Die Wasserrahmenrichtlinie sollte in einem weiteren Omnibus-Verfahren kurzfristig angepasst werden, da bis 2027 der vorgeschriebene gute Gewässerzustand nicht erreicht wird. Hier entsteht große Rechtsunsicherheit für Behörden und Unternehmen, die es schnell zu beseitigen gilt.
Veröffentlichung26.02.2026 -
Evaluation der Balanced Approach Regulation
Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) hat mit dem ausgewogenen Ansatz einen globalen Rahmen für das Management von Fluglärm an Flughäfen geschaffen. Dieser bildet die Grundlage für ein harmonisiertes und evidenzbasiertes Management von Fluglärm. Die praktische Umsetzung in Europa zeigt jedoch ein Ungleichgewicht zum Nachteil wirtschaftlicher Interessen.
Veröffentlichung26.02.2026 -
Digital Omnibus on AI
The BDI position paper on the Digital Omnibus on AI outlines how targeted adjustments to the EU AI Act can reduce regulatory complexity while safeguarding innovation and competitiveness. German industry calls for a proportionate, sequenced approach that ensures legal certainty, predictable timelines and workable obligations for AI providers and deployers. Key recommendations include extending high risk AI timelines, streamlining conformity assessment, clarifying R&D exemptions and aligning the AI Act with existing sectoral legislation and the GDPR. The paper highlights why industrial AI must be treated as the main objective for Europe’s digital future.
Veröffentlichung23.02.2026 -
Omnibus for the digital acquis
German industry welcomes the European Commission’s aspiration to significantly simplify the EU’s digital acquis. However, the proposals do not deliver the relief and clarity that industry hoped for. The European Parliament and the Council must not fall short of the European Commission’s proposal and rather seize the opportunity created by the Commission’s proposals to ensure that Europe remains competitive in the global innovation race.
Veröffentlichung23.02.2026 -
Referentenentwurf eines Gesetzes zur verbesserten Nutzung von Daten für die Forschung (FDG)
Der BMFTR-RefE zum „Forschungsdatengesetz“ enthält viele wichtige Element, um den Forschungsstandort Deutschland zu verbessern und Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu erleichtern. Verbesserungspotenzial bestehen in Bezug auf das Verhältnis zu anderen gesetzlichen Regelungen, insbesondere im Bereich von Gesundheitsdaten.
Veröffentlichung17.02.2026















