Aktuell
  • Neu­er An­satz in der EU-Fu­si­ons­kon­trol­le

    Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte in ihren Politischen Leitlinien 2024-2029 einen „neuen Ansatz“ in der Wettbewerbspolitik angekündigt, der besser auf gemeinsame europäische Ziele abgestimmt und förderlicher für Unternehmen ist, die auf globalen Märkten expandieren. Vor diesem Hintergrund überarbeitet die Europäische Kommission derzeit die Fusionskontrollleitlinien, die seit rund 20 Jahren unverändert sind und die Grundlage für die Bewertung von Unternehmenszusammenschlüssen bilden.

  • Bü­ro­kra­tie­ab­bau auf EU Ebe­ne: Un­ter­neh­men spü­ren Ent­las­tun­gen nicht

    Der Bürokratierückbau ist eine der drängendsten wirtschaftspolitischen Aufgaben in der EU. Die neue Mitteilung der EU-Kommission zur besseren Rechtsetzung zeigt, dass Brüssel das Problem erkannt hat. Allerdings reichen die bisherigen und angekündigten Maßnahmen aus BDI-Sicht nicht aus. Spürbare Entlastungen für Unternehmen kann es erst geben, wenn der Zustrom neuer Regeln deutlich nachlässt. Ein grundlegendes Umdenken in den EU-Institutionen ist notwendig.

  • AI Act Om­ni­bus: KI als Bau­stein für Sou­ve­rä­ni­tät, Re­si­li­enz und Wett­be­werbs­fä­hig­keit

    Am 7. Mai 2026 haben sich EU-Kommission, Rat und Europäisches Parlament auf ein Omnibus-Paket zum AI Act verständigt. Die Debatte um den AI Act ist mehr als eine reine Regulierungsfrage. Es geht um die Fähigkeit Europas, KI-Technologien in industrielle Anwendungen zu überführen und damit Wertschöpfung, Resilienz und technologische Souveränität nachhaltig zu sichern. Gerade vor dem Hintergrund globaler Wettbewerbsdynamiken kommt es darauf an, dass Europa regulatorische Ziele mit einer starken industriellen Basis verbindet. Der BDI setzt sich dafür ein, dass Unternehmen in Deutschland und Europa KI nicht nur entwickeln, sondern auch skalieren und in die Breite bringen können.

  • Um­fra­ge von Al­lens­bach und BDI: Un­ter­neh­men in­ves­tie­ren in Re­si­li­enz – struk­tu­rel­le Ri­si­ken blei­ben

    Die deutsche Industrie steigert angesichts geopolitischer Spannungen und struktureller Veränderungen ihre Resilienz. Das gilt für das Risikobewusstsein ebenso wie für konkrete Maßnahmen. In einer Befragung gaben 77 Prozent der Unternehmen an, bereits eine eigene Strategie zu haben, um ihre wirtschaftliche Resilienz zu stärken, weitere 16 Prozent bereiten eine solche vor. Gleichzeitig schätzen mehr als acht von zehn Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit als hoch ein. Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) hat im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) Entscheider in 154 Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit mindestens 500 Mitarbeitern oder 100 Millionen Euro Jahresumsatz in Deutschland befragt.

  • Un­ter­neh­men stär­ken ih­re Re­si­li­enz – aber sie kön­nen es nicht al­lein

    Geopolitische Spannungen, gestörte Lieferketten und veränderte Energiemärkte haben wirtschaftliche Resilienz zu einer Kernaufgabe der deutschen Industrie gemacht. Eine aktuelle Allensbach-Studie im Auftrag des BDI zeigt: Große Unternehmen stärken ihre Widerstandsfähigkeit proaktiv mit konkreten Strategien und Investitionen. Die hohen Kosten dafür tragen sie meist selbst. Dauerhafte Krisenfestigkeit entsteht jedoch nur im Schulterschluss mit den staatlichen Akteuren.

  • Re­si­li­enz braucht Stra­te­gie – nicht nur Ein­zel­maß­nah­men

    Unternehmen investieren bereits erheblich in ihre eigene Widerstandsfähigkeit. Doch viele Risiken lassen sich nicht allein auf betrieblicher Ebene bewältigen. Eine aktuelle Allensbach-Studie im Auftrag des BDI zeigt: Aus Sicht vieler Unternehmen fehlt eine klare Vorstellung, wie ein resilienter Wirtschaftsstandort aussehen sollte ebenso wie eine übergreifende Strategie für den Weg dorthin. Gefragt sind klare Ziele, bessere Rahmenbedingungen und ein Staat, der dort handelt, wo Unternehmen an Grenzen stoßen.

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Industry Spotlight: Unternehmensteuern

Deutschland ist ein Hochsteuerland. Die geplanten Senkungen der Unternehmensteuern kommen zu spät, um der Wirtschaft jetzt den nötigen Schub zu geben. Damit Unternehmen entlastet werden, braucht es vor allem weniger Bürokratie und eine schnelle Digitalisierung. Außerdem darf die Erbschaftsteuer nicht dazu führen, dass Familienunternehmen in Gefahr geraten oder Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen.

  • USA

    Die USA sind nach wie vor einer der wichtigsten Auslandsmärkte für die deutsche Wirtschaft. Doch die Politik von US-Präsident Trump stellt deutsche Unternehmen vor Herausforderungen.

  • In­ter­na­tio­na­le Lie­fer­ket­ten

    Noch nie war die Welt so vernetzt wie heute – gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich. Globale Wirtschaftskreisläufe sorgen für ein größeres Warenangebot und günstige Preise, stellen aber auch hohe Anforderungen an Logistik und funktionierende Lieferketten. Ob Handelskonflikte, Pandemien, Rohstoffknappheit oder die Havarie eines Containerschiffes: Unternehmen müssen lernen, mit diesen Risiken umzugehen.

  • Si­cher­heit und Ver­tei­di­gung

    Sicherheit ist für die politische und soziale Stabilität jeder Gesellschaft von grundlegender Bedeutung. Sie gewährleistet die Rahmenbedingungen, in denen sich Kultur, Handel und Wirtschaft überhaupt erst entwickeln können. So investiert beispielsweise nur, wer der Überzeugung ist, die Früchte dieser Investition auch ernten zu können.

  • Bü­ro­kra­tie­ab­bau

    Die deutsche Industrie – vom börsennotierten Konzern bis zum mittelständischen Familienunternehmen – ist auf einen effizienten und unkomplizierten Rechtsrahmen angewiesen. Unnötige Bürokratie kostet Zeit und Geld, hemmt Innovationen und vergrößert den Standortnachteil. Insbesondere der industrielle Mittelstand leidet unter der Vielzahl staatlicher Vorgaben, da ihm oft die Ressourcen fehlen, um komplexe Anforderungen zu bewältigen.

  • Ak­tu­el­le Steu­er­po­li­tik

    Eine moderne Steuerpolitik ist entscheidend, um Investitionen zu stärken, Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und den Standort Deutschland zukunftsfähig aufzustellen. Es braucht einfache, verlässliche und international wettbewerbsfähige Regeln, damit Investitionsentscheidungen wieder zugunsten Deutschlands ausfallen. So schafft eine kluge Steuerpolitik den notwendigen Rückenwind für die Industrie.

  • Cy­ber­si­cher­heit und Wirt­schafts­schutz

    Daten- und Frachtdiebstahl, Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und andere Formen der Wirtschaftskriminalität mit jährlich verursachten Schäden von über 267 Milliarden Euro, Naturkatastrophen und politische Instabilität: Für Deutschlands global vernetzte Industrie sind alle Dimensionen von Sicherheit entscheidend – analog wie digital. Wirtschaft und Politik müssen für diese Herausforderung enger zusammenarbeiten.

  • Künst­li­che In­tel­li­genz

    Künstliche Intelligenz (KI) verändert unser Leben grundlegend. Transformative Effekte in der Zukunft werden die Art wie wir leben und arbeiten nachhaltig prägen. Doch was genau ist eigentlich KI? Wie wird KI in der Industrie verwendet? Wo bestehen Hemmnisse im Einsatz von KI und wie setzt sich der BDI in seiner Funktion als Spitzenverband für die Implementierung und innovationsoffene Regulierung von Künstlicher Intelligenz ein?

  • La­tein­ame­ri­ka

    Lateinamerika gilt als Wachstumsregion mit großem Potenzial – auch aktuell mit wenig Wachstum und in schwierigen Zeiten. Die Region hat da großen Bedarf, wo die deutschen Unternehmen viel zu bieten haben. Trotzdem bleibt das wirtschaftliche Engagement Deutschlands in der Region weit unter seinen Möglichkeiten. Verbesserte Rahmenbedingungen und neue Handelsabkommen könnten wichtige Impulse für einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen geben.

  • Roh­stoff­si­cher­heit

    Rohstoffe sind das Fundament der industriellen Produktion in Deutschland. Sie werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt und sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken: In einem Smartphone sind zum Beispiel über 60 verschiedene Rohstoffe verbaut. Für den Industriestandort Deutschland ist die sichere Versorgung mit Rohstoffen von größter Bedeutung.

Veröffentlichungen
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