Aktuell
  • Än­derun­gen im Kartell­recht: Eil­ver­fahren mit tief­greifend­en Risiken für Wet­tbe­werb und In­vesti­tio­nen

    Zu den von der Bundesregierung geplanten Änderungen im Kartellrecht im Rahmen des Kraftstoffmaßnahmenpakets äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Die Bundesregierung ist dabei, in einem überstürzten Eilverfahren tiefgreifende und riskante Eingriffe in das Wettbewerbsrecht auf den Weg zu bringen. Das schafft in den Unternehmen enorme Unsicherheit und gefährdet Investitionen quer durch alle Branchen."

  • En­ergieef­fizien­zge­setz: Tauziehen um die Nov­el­le

    Die Novellierung des Energieeffizienzgesetzes ist ein Lackmustest dafür, ob die Bundesregierung ihren großen Worten zum Bürokratieabbau auch entsprechende Taten folgen lässt. Seit Dezember liegt ein inoffizieller Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWE) vor, mangels Einigung mit dem Bundesumweltministerium (BMUKN) hat das Gesetzgebungsverfahren bis jetzt aber noch immer nicht begonnen. Der BDI hat mit weiteren Dachverbänden in einem Brief an die Minister und das Kanzleramt klar Stellung bezogen.

  • EU Inc: Wichtiger Im­puls gegen frag­men­tierten Bin­nen­markt

    Zur Vorstellung des Vorschlags der EU-Kommission für die neue Rechtsform EU Inc äußert sich Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Mit der EU Inc setzt die EU-Kommission einen wichtigen Impuls gegen die Fragmentierung des Binnenmarkts durch 27 unterschiedliche nationale Unternehmensrechtsformen.“

  • Ver­bän­deal­lianz: The­ma „Kun­de­nan­lage“ muss zu ein­er poli­tis­chen Pri­or­ität erk­lärt wer­den – na­tion­al und eu­ropäisch

    Der BDI hat sich gemeinsam mit einer breit aufgestellten Verbändeallianz für den Erhalt der Kundenanlagenregelung, die derzeit im nationalen deutschen Recht in § 3 Nr. 65, 66 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) geregelt ist, ausgesprochen. Wir streben eine Lösung auf europäischer Ebene an. Die Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie muss angepasst werden.

  • Na­tionaler Brennstof­fe­mis­sion­shan­del: Wirtschaft braucht jet­zt Pla­nungssicher­heit

    Das EU-Klimagesetz wurde geändert und für das Jahr 2040 ein verbindliches Minderungsziel für Treibhausgasemissionen festgelegt. Zudem wurde die Einführung des EU ETS2 um ein Jahr nach hinten verschoben. Damit wird der Emissionshandel für Gebäude, Verkehr und kleine Industrieunternehmen erst zum 1. Januar 2028 Realität. Das führt in Deutschland zu neuen Unsicherheiten.

  • Net­zent­gel­tre­form der BNet­zA: Fünf AgNes-Einzelthe­men

    Bereits seit dem Frühjahr letzten Jahres arbeitet die Bundesnetzagentur (BNetzA) an einer neuen Stromnetzentgeltsystematik. Die Allgemeine Netzentgeltsystematik (AgNes) wird das bestehende und Ende 2028 ablaufende System zur Berechnung von Netzentgelten ablösen. In den letzten Monaten diskutierte die BNetzA die fünf Einzelthemen von AgNes in diversen Workshops mit der Branche. Voraussichtlich im Mai diesen Jahres wird sie erste Ergebnisse kommunizieren, bevor es bis Ende 2026 in die finale Festlegung von AgNes geht.

  • IAA: Bürokratie-Risiko statt Wach­s­tum­streiber

    Anlässlich der Vorstellung des Industrial Accelerator Acts durch die EU-Kommission sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Der Industrial Accelerator Act ist in der jetzigen Form eher ein Bürokratie Risiko als ein Wachstumsbeschleuniger.“

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Veranstaltungen
14. - 15. April 2026
Spreespeicher, Berlin

Tax Forum Berlin

  • Wirtschafts­fo­rum

    19.04.2026

    15:00 17:00

  • #TDI26 – Tag der In­dus­trie

    22.06.2026 23.06.2026

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Industry Spotlight: Unternehmensteuern

Deutschland ist ein Hochsteuerland. Die geplanten Senkungen der Unternehmensteuern kommen zu spät, um der Wirtschaft jetzt den nötigen Schub zu geben. Damit Unternehmen entlastet werden, braucht es vor allem weniger Bürokratie und eine schnelle Digitalisierung. Außerdem darf die Erbschaftsteuer nicht dazu führen, dass Familienunternehmen in Gefahr geraten oder Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen.

  • USA

    Die USA sind nach wie vor einer der wichtigsten Auslandsmärkte für die deutsche Wirtschaft. Doch die Politik von US-Präsident Trump stellt deutsche Unternehmen vor Herausforderungen.

  • In­ter­na­tionale Liefer­ket­ten

    Noch nie war die Welt so vernetzt wie heute – gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich. Globale Wirtschaftskreisläufe sorgen für ein größeres Warenangebot und günstige Preise, stellen aber auch hohe Anforderungen an Logistik und funktionierende Lieferketten. Ob Handelskonflikte, Pandemien, Rohstoffknappheit oder die Havarie eines Containerschiffes: Unternehmen müssen lernen, mit diesen Risiken umzugehen.

  • Sicher­heit und Vertei­di­gung

    Sicherheit ist für die politische und soziale Stabilität jeder Gesellschaft von grundlegender Bedeutung. Sie gewährleistet die Rahmenbedingungen, in denen sich Kultur, Handel und Wirtschaft überhaupt erst entwickeln können. So investiert beispielsweise nur, wer der Überzeugung ist, die Früchte dieser Investition auch ernten zu können.

  • Bürokratieab­bau

    Die deutsche Industrie – vom börsennotierten Konzern bis zum mittelständischen Familienunternehmen – ist auf einen effizienten und unkomplizierten Rechtsrahmen angewiesen. Unnötige Bürokratie kostet Zeit und Geld, hemmt Innovationen und vergrößert den Standortnachteil. Insbesondere der industrielle Mittelstand leidet unter der Vielzahl staatlicher Vorgaben, da ihm oft die Ressourcen fehlen, um komplexe Anforderungen zu bewältigen.

  • Ak­tuelle Steuer­poli­tik

    Eine moderne Steuerpolitik ist entscheidend, um Investitionen zu stärken, Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und den Standort Deutschland zukunftsfähig aufzustellen. Es braucht einfache, verlässliche und international wettbewerbsfähige Regeln, damit Investitionsentscheidungen wieder zugunsten Deutschlands ausfallen. So schafft eine kluge Steuerpolitik den notwendigen Rückenwind für die Industrie.

  • Cy­ber­sicher­heit und Wirtschaftss­chutz

    Daten- und Frachtdiebstahl, Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und andere Formen der Wirtschaftskriminalität mit jährlich verursachten Schäden von über 267 Milliarden Euro, Naturkatastrophen und politische Instabilität: Für Deutschlands global vernetzte Industrie sind alle Dimensionen von Sicherheit entscheidend – analog wie digital. Wirtschaft und Politik müssen für diese Herausforderung enger zusammenarbeiten.

  • Kün­stliche In­tel­li­genz

    Künstliche Intelligenz (KI) verändert unser Leben grundlegend. Transformative Effekte in der Zukunft werden die Art wie wir leben und arbeiten nachhaltig prägen. Doch was genau ist eigentlich KI? Wie wird KI in der Industrie verwendet? Wo bestehen Hemmnisse im Einsatz von KI und wie setzt sich der BDI in seiner Funktion als Spitzenverband für die Implementierung und innovationsoffene Regulierung von Künstlicher Intelligenz ein?

  • Lateinameri­ka

    Lateinamerika gilt als Wachstumsregion mit großem Potenzial – auch aktuell mit wenig Wachstum und in schwierigen Zeiten. Die Region hat da großen Bedarf, wo die deutschen Unternehmen viel zu bieten haben. Trotzdem bleibt das wirtschaftliche Engagement Deutschlands in der Region weit unter seinen Möglichkeiten. Verbesserte Rahmenbedingungen und neue Handelsabkommen könnten wichtige Impulse für einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen geben.

  • Rohstoff­sicher­heit

    Rohstoffe sind das Fundament der industriellen Produktion in Deutschland. Sie werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt und sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken: In einem Smartphone sind zum Beispiel über 60 verschiedene Rohstoffe verbaut. Für den Industriestandort Deutschland ist die sichere Versorgung mit Rohstoffen von größter Bedeutung.

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